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Aktuelle Rezensionen
Trilogie der Frauen (Hamburg, 7.3.2010): Dreifach weibliche Angründe in der Staatsoper - mit einer Uraufführung von Oscar Strasnoy. Weiter...
Phantasma (Saarbrücken, 7.3.2010): Die gute alte Metaphysik, ohne Staub, in ein mit- und hinreißendes Musical verpackt. Weiter...
The Scarlet Pimpernel (Bielefeld, 6.3.2010): David gegen Goliath inmitten der Revolution - schön inszeniert, mit üppigen Farben ausgestattet. Weiter...
One Touch of Venus (Dessau, 5.3.2010): Wiederentdeckung Kurt Weill - und die seines typischen Broadway-Musical-Sounds der 40er Jahre. Weiter...
Salome (Leverkusen, 3.3.2010): Fehlanzeige! Weiter...
Die Fledermaus (Hildesheim, 28.2.2010): Schön anzusehende Bilder und ein Ensemble voller Spielfreude und Temperament. Weiter...
Die tote Stadt (Gelsenkirchen, 27.2.2010): Ein gradlinies Inszenierungskonzept, das sich in einem per aspera ad astra erschöpft. Weiter...
Der fliegende Holländer (Kaiserslautern, 27.2.2010): Die Disparatheit in der globalisierten Welt - die Herrschaft der Systeme über den Menschen. Weiter...
Gräfin Mariza (Detmold, 26.2.2010): Viel Wortwitz, einige aktuelle Anspielungen, mit virtuoser Leichtigkeit geführte Figuren. Weiter...
Hänsel und Gretel (Maastricht, 26.2.2010): Permanent wechselnde Deutungsmuster schaffen Verwirrung, lassen keine durchgängige Idee erkennen. Weiter...
Radamisto (Karlsruhe, 25.2.2010): Händels Oper wie im 18. Jahrhundert - den Festspielen sei Dank für diese Demonstration. Weiter...
Baruchs Schweigen (Braunschweig, 25.2.2010): Eine Familiengeschichte aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs - angelegt als bezwingendes Psychogramm. Weiter...
Rinaldo (Karlsruhe, 24.2.2010): Eine kritische Auseinandersetzung mit den Mythen von kriegerischem Triumph und heroischer Liebe. Weiter...
Zar und Zimmermann (Krefeld, 21.2.2010): Mal keine Folklore, stattdessen individuelle Schicksale als Produkt globaler Konstellationen. Weiter...
Affe besiegt Knochengeist (Dortmund, 20.2.2010): Philosophische Fragen, dazu anspruchsvolle Musik - das Experiment der Kinderoper gelingt. Weiter...
Louise (Düsseldorf, 20.2.2010): Christof Loys Inszenierungsduktus wirkt antiquiert, scheitert am Problem der Nicht-Faszination. Weiter...
Ai-En (Heidelberg, 20.2.2010): Eine Liebesgeschichte aus dem 8. Jahrhundert - es könnte auch ein modernes Märchen sein. Weiter...
Ariodante (Karlsruhe, 19.2.2010): Auftakt zu den Händel-Festspielen: Sänger und Instrumentalisten setzen musikalische Höhepunkte. Weiter...
Giulio Cesare in Egitto (Dortmund, 14.2.2010): Die Barockoper entführt das heutige Publikum in vergangene Zeiten und macht das Faszinierende dieser Gattung erfahrbar. Weiter...
Norma (Duisburg, 13.2.2010): Edita Gruberova singt eine sehr menschliche, leidende Norma, beeindruckt durch nahezu gehauchte Pianissimi, gefühlvoll eingesetzte Messa di voce. Weiter...
Der fliegende Holländer (Amsterdam, 7.2.2010): Zeit-Oper in extravaganten Bildern, konkrete gesellschaftliche Dramatik in ihren kontrastierenden Chiffren. Weiter...
Andrea Chénier (Hamburg, 7.2.2010): Franz Grundheber gibt sein Rollendebut als Gérard - und verblüfft dank Stimmsicherheit und Stimmführung. Weiter...
Un ballo in maschera (Almere, 6.2.2010): Monique Wagemakers beklemmende Inszenierungsidee, umgesetzt in faszinierendes Bühnenhandeln. Weiter...
Don Giovanni (Bremen, 6.2.2010): Der lüsterne Frauenheld dürstet nach mehr, nach immer mehr Frauen. Sonst hat er nicht viel im Sinn. Weiter...
Orpheus in der Unterwelt (Hannover, 6.2.2010): Unverbrauchte Spiellaune, Leichtigkeit und Charme beim unbekümmerten Spiel auf der Bühne. Weiter...
Tiefland (Kaiserslautern, 5.2.2010): Der Mensch als des Menschen Wolf - die Macht der Gruppendynamik und Xenophobie als Grundmuster. Weiter...
Cobalto - Gnawa - White darkness (Bonn, 2.2.2010): Hier dunkle Innenwelten zu dunklen Orgeltönen - dort Rasanz in traumwandlerischer Perfektion. Weiter ...
Don Pasquale (Berlin, 31.1.2010): Die bitterböse schwarze Komödie um den alternden Don Pasquale landet einen Publikumserfolg. Weiter...
Rienzi (Berlin, 30.1.2010) Das „Neue Rom“ Rienzis stellt sich in der Lesart von Sebastian Lang-Lessing als Hitlers „Welthauptstadt Germania“ dar. Weiter...
Elektra (Baden-Baden, 1.2.2010): Ein bewegend-emotionales Klang-Drama: hoch differenziert in der Betonung der genialen Strauss-Instrumentierung, niemals effekthaschend laut. Weiter...
Lulu (Münster, 31.1.2010): Lulus Geschichte: schnörkellos erzählt, in enger Verbindung zum Opernlibretto. Weiter ...
Der Günstling (Annaberg-Buchholz, 31.1.2010): Die Auferstehung eines ambitionierten Werkes - eine Renaissance vergessener Traditionen. Weiter...
Macbeth (Hannover, 30.1.2010): Ein recht biederes Ehepaar, das mit seiner Liebe offenbar nicht allzu viel anfangen kann. Weiter...
Gisei - De temporum fine comoedia (Darmstadt, 30.1.2010): Vereinsamung, Schmerz, Schuld und Ängste bis hin zu apokalyptischen Visionen. Weiter...
Der Schmied von Gent (Chemnitz, 30.1.2010): Der trickreiche Schmied als Überlister der Teufel, zusammen mit Schrekers faszinierender Musik. Weiter...
Die kleine Zauberflöte (Peine, 28.1.2010): Nicht Theater für Kinder, sondern Theater mit Kindern! Das sorgt für Begeisterung und Spielfreude. Weiter...
Sunday, again - Unit in Reaction - Frame of View (Bonn, 28.1.2010): Phänomenale Athletik, Dynamik, Flexibilität und exzellentes raumbildendes Lichtdesign. Weiter...
Les Paladins (Düsseldorf, 28.1.2010): Ein Versuch, zwischen opernhaftem Gesang und choreografischer Szene zu vermitteln. Weiter...
ChristO (Kaiserslautern, 24.1.2010): Konzentration auf feine Psychogramme - große Metaphorik, Einladungen zu Assoziationen. Weiter...
Der Golem (Bonn, 24.1.2010): Musik voll von mystischem Zauber, tiefen seelischen Irritationen, bewegend in den archaischen Bedrohlichkeiten. Weiter...
Die Fledermaus (Bremen, 24.1.2010): Eine Bilderwelt, die den Taumel zwischen Wunschwelt und Ernüchterung einzufangen sucht. Weiter...
Elektra (Brüssel, 23.1.2010): Guy Joostens Inszenierung: mehr bebildernd als interpretierend, wirkungsvoll, aber nicht innovativ. Weiter...
Lulu (Essen, 23.1.2010): Sie ist weder männermordender Vamp noch verführende Lolita - Lulu ist Objekt der Rache. Weiter...
Carmen (Bielefeld, 23.1.2010): Eine Gesellschaft im Sexwahn - ohne Chance für die wachsende Liebe zwischen Carmen und José. Weiter ...
Arabella (Lübeck, 22.1.2010): Die Verwirrungen zwischen den Protagonisten geraten in eine beträchtliche Schieflage. Weiter...
Salvator Rosa (Braunschweig, 20.1.2010): Auf deutschen Opernbühnen nahezu unbekannt: Komponist Antônio Carlos Gomes und sein Werk. Weiter....
The Black Rider (Düsseldorf, 20.1.2010): Ein leicht überdrehtes, eindringliches Erlebnis mit Tom Waits' depressiver bis exaltierter Musik. Weiter...
Die Walküre (Leverkusen, 17.1.2010): Detmolds reisender Nibelungen-Ring macht Station in Leverkusen - und bekommt Bravi und stürmischen Applaus. Weiter...
Der Kasiser von Atlantis (Hannover, 17.1.2010): Ullmanns Oper als Parabel menschlicher Endlichkeit, als Dokument äußerster Verzweiflung. Weiter...
La Traviata (Osnabrück, 16.1.2010): Ein illusionslos-schauriges Nachtstück - bis hinein in ausweglose Einsamkeit. Weiter...
Carmen (Hannover, 16.1.2010): Metaphern individueller und gesellschaftlicher Existenz werden in dieser Inszenierung als archaische Konflikte entwickelt. Weiter...
La Traviata (Hagen, 16.1.2010): Schnörkellos und unspektakulär gerät die Traviata auf die Bühne, zur Geltung kommt die Kraft der Musik. Weiter...
Il ritorno d'Ulisses in Patria (Wuppertal, 15.1.2010): Über die kaputte Identität eines mythischen Helden, gelandet in den Resten des eigenen Unvermögens. Weiter...
The Tempest (Frankfurt, 10.1.2010): Die Imago großen Welttheaters: märchenhafte Fantasie, frappierende Situationskomik, philosophisches Pathos. Weiter...
La Favorita (Gießen, 9.1.2010): Menschliche Gefühle haben keine Chance - stattdessen bedrängende Bilder ideologischen Zwanges. Weiter...
Die Zauberflöte (2.1.2010): Die Zauberflöte von ihrer surrealen Seite aus angepackt: mit bewegend kindlichen Traumbildern. Weiter...
Carmen (Essen, 30.12.2009): Hilsdorfs Inszenierung von 1998 entfaltet nicht mehr das Feuer und die Glut von einst, zeigt dagegen eher szenische Blässe. Weiter...
Beethoven, Neunte Sinfonie (Berlin, 30.12.2009): Nahezu ein Ritual zur Jahreswende: Beethovens Neunte, der Hymnus der Humanität, mit dem RSO Berlin. Weiter...
Der Fall Rigoletto (Berlin, 29.12.2009): Mord im Vatikan? Eine Verschwörungstheorie kommt auf die Bühne, die Verdis Rigoletto assoziiert. Weiter...
La Bohème (Berlin, 28.12.2009): Ein Dokument der bedeutungsvollen Lebenslinien der Deutschen Oper Berlin - und ein musikalisches Erlebnis. Weiter...
Der Schuh des Manitu (Berlin, 27.12.2009): Auf der Bühne: die signifikanten Ingredienzien einer soften Western-Szene. Weiter...
Weihnachtsoratorium (Berlin, 27.12.2009): Ein Industriebau aus dem ausgehenden 19. Jahrhundert bietet ein geheimnisvoll-animierendes Kommunikationsambiente. Weiter...
Lamenti (Gelsenkirchen, 19.12.2009): Eine Zeitreise von den Anfängen der „Oper“ im 17. Jahrhundert bis zu avancierten Ausdrucksformen zu Ende des 20. Jahrhunderts. Weiter...
Die Zauberflöte (Gelsenkirchen, 19.12.2009): Mozarts quirlige Musik, außerordentlich temporeich undlustvoll präsentiert, ein Triumph der perfekten Lockerheit. Weiter...
Le nozze di Figaro (Hildesheim, 19.12.2009): Hildesheim bietet in der Jubiläumsspielzeit einmal mehr ein Ensemble von hohem stimmlichem Niveau. Weiter...
Die Oberhausener Johannespassion (Oberhausen, 18.12.2009): Die biblische Leidensgeschichte in der Unterführung: menschliche Lebensqual in archetypischen Situationen. Weiter...
Lohengrin (Leipzig, 18.12.2009): Szenisch kaum zu übertreffen: Konwitschnys Interpretation der Geschichte um Macht, Zauberei und Gottesgericht. Weiter...
L'Etoile (Bielefeld, 16.12.2009): Ein absurdes Spiel mit Anspielungen auf die Kontroversen zwischen restaurativen und innovativen Tendenzen. Weiter...
Candide (Antwerpen, 15.12.2009): Bernstein par excellence - weit weg von Musical-Sound, dafür voller Leidenschaft für die existentielle Botschaft! Weiter...
La Fanciulla del West (Amsterdam, 14.12.2009): Eine Opernsatire im lustvoll arrangierten Ambiente - mit Film-Bildern im Cinemascope-Format. Weiter...
Hoffmanns Erzählungen (Düsseldorf, 13.12.2009): Faszinierendes Bühnenhandeln, authentische Figuren, imaginatives Spiel um kulturelle Bedingungen. Weiter...
Cosi fan tutte (Karlsruhe, 12.12.2009): Die Regie setzt auf feinsinnige Grundierung dessen, was wechselvolles Liebesspiel mit sich bringt. Weiter...
Faust (Venlo, 12.12.2009): Nahtlos ineinander greifende Szenen provozieren permanentes Mit-Erleben und faszinieren dank spiritueller Kräfte. Weiter...
Eugen Onegin (Braunschweig, 10.12.2009): Eine Opernproduktion, die einmal mehr das hohe Niveau des Ensembles nachdrücklich unter Beweis stellt. Weiter...
Der Kaiser von Atlantis (Hamburg, 7.12.2009): Eine atmosphärische Dichte entsteht, die auf einer normalen Opernbühne gar nicht möglich wäre. Weiter...
Das Waisenkind (Erfurt, 6.12.2009): Eine wahre Begebenheit aus dem China des 6. Jahrhunderts vor Christus wird Stoff für eine Oper. Weiter...
Spartakus (Schwetzingen, 6.12.2009): Viele Versatzstücke bilden eine szenische Collage, die dem Publikum manches Rätsel aufgibt. Weiter...
Lohengrin (Dortmund, 6.12.2009): Christine Mielitz entwickelt ein düster-hoffnungsloses Konzept mit bezwingenden Bildern. Weiter...
Un Ballo in maschera (Erfurt, 5.12.2009): Es wird sehnsüchtig und glaubwürdig geliebt! Und ebenso sehnsüchtig wird gesungen und musiziert. Weiter...
Erwin, das Naturtalent (Hannover, 5.12.2009): Die Geschichte vom Insulaner Erwin wird reduziert auf Comedy-Attitüde, nähert sich sterilem Opern-Humor. Weiter...
Mein Freund Bunbury (Nordhausen, 4.12.2009): Oscar Wildes bissig-blasierte Dialoge - dazu Klänge aus den 60-er Jahren, gewürzt mit Charleston und Flower-Power. Weiter...
Candide (Dessau, 4.12.2009): Eine Tour d'horizon durch die Globalisierungskatastrophen mit ironisierendem Duktus. Weiter...
Hoffmanns Erzählungen (Köln, 29.11.2009): Dramaturgisches Zauberwerk: die drei Liebesgeschichten werden zu Episoden magischer Erfüllungs-Sehnsüchte. Weiter...
Die schöne Helena (Münster, 28.11.2009): Goldschwarz die Bühne - eine Augenweide. Ausgezeichnet die Kostüme. Und dazu ein fescher Paris. Weiter...
Spuk im Händelhaus (Kaiserslautern, 28.11.2009): Ein Stück und eine Inszenierung, die einpflanzen kann, was unsere Welt braucht: Liebe zum Theater. Weiter...
La Traviata (Köln, 28.11.2009): Über dem schablonenhaften Bühnengeschehen schwebt der Mehltau der musealen Opern-Routine. Weiter...
Tannhäuser (Chemnitz, 28.11.2009): Eine Inszenierung ohne Überraschungen oder neue Einsichten, gekonnt routiniert, brav, recht bieder. Weiter...
Don Quichotte (Koblenz, 24.11.2009): Massenets oft als trivial verkannte Musik wird erweckt zu neuem, differenziertem Leben. Weiter...
Die Blume von Hawaii (Osnabrück, 24.11.2009): Ein Trip in die Südsee mit duftiger Musik, die ganz ohne kitschigen Schmalz auskommt. Weiter...
Die tote Stadt (Frankfurt, 22.11.2009): Dirigent Sebastian Weigle lässt schillernde Farben blühen und aufblitzen - auf beeindruckendem Niveau. Weiter...
Cosi fan tutte (Berlin, 18.11.2009): Eine Quotenshow, bei der es um nichts anderes geht als um ein zuschauerträchtiges Event. Weiter...
Eugen Onegin (Bremen, 15.11.2009): Tatjana Gürbaca stößt mit ihrer unentschlossenen Regie nicht nur auf Verständnis und Akzeptanz. Weiter...
Orpheus in der Unterwelt (Hagen, 14.11.2009): Ein Ausflug in die Unterwelt ist immer willkommen, wenn die öde Götterwelt nur noch langweilt. Weiter...
Das Rheingold (Hannover, 14.11.2009): War dies nur der flüchtige Eindruck von dem, was noch kommt? Wenn ja, verheißt dieses Rheingold viel! Weiter...
Tristan und Iseult (Herne, 13.11.2009): Ein Theater der Phantasie - ätherische Klänge, kompromisslos "pur", von elegischer Faszination. Weiter...
Ezio (Herne, 13.9.2009): Das gewaltreiche Händel-Drama wird zu einem klangschönen Dokument barocken Gesangs. Weiter...
Cecilia Bartoli (Köln, 13.11.2009): Das Schwierigste so zu präsentieren, als sei es ein Leichtes, ist die größte Kunst! Weiter...
Ariadne auf Naxos (Gelsenkirchen, 12.11.2009): Das Regieteam hat offenbar Spaß am Verwirrspiel, lässt allerdings das Publikum mit all dem Jokus allein. Weiter...
Al gran sole carico d'amore (Leipzig, 8.11.2009): Die Inszenierung korrespondiert genial mit der Nono-Musik, mit den Klang gewordenen Brutalitäten der Unterdrückung. Weiter...
Rigoletto (Heidelberg, 7.11.2009): Protagonisten wie du und ich, jeder und jede ein bisschen individualisiert in heutigen Kostümen. Weiter...
Il turco in Italia (Leipzig, 7.11.2009): Konwitschny gelingt eine subversive Kritik an der abendländisch-männlich geprägten Zivilisation. Weiter...
Die Zauberflöte (Darmstadt, 4.11.2009): Wer fühlt sich wohl, wenn Gefahren lauern, Mutter oder Vater abweisend fremd sich verhalten und geheimnisvolle Prüfungen zu absolvieren sind? Weiter...
Un ballo in maschera (Nordhausen, 1.11.2009): Eine klare und schnörkellose Regie, dazu faszinierender Gesang - ein echtes Theater-Ereignis! Weiter...
Le nozze di Figaro (Erfurt, 31.10.2009): Witzig, spritzig, kurzweilig, amüsant - und stets mit warmherzigem Humor. Weiter...
Romeo et Juliette (Cottbus, 31.10.2009): Hier blitzt und klingt in aller Schärfe der Stahl, hier wird ums Leben gefochten. Weiter...
Ein Sommernachtstraum (Saarbrücken, 30.10.2009): Andreas Grau, Götz Schumacher, Klaus Maria Brandauer - drei auf Augenhöhe! Und ein Saal, der den Atem anhält. Weiter...
West Side Story (Meiningen, 30.10.2009): Dumpfe Gewalt, blanker Hass - und eine unmögliche Liebe, zum Scheitern verurteilt. Weiter...
Tristan und Isolde (Dortmund, 30.10.2009): Waltraud Meier in einer ihrer intensivsten Rollen - Sterne der Wonnen beginnen glanzvoll zu strahlen. Weiter...
Die Csárdásfürstin (Erfurt, 28.10.2009): Verstaubt? Konventionell? Werner Schneyder macht aus Kálmáns Operette einen schönen Abend. Weiter...
Der kleine Prinz (Erkrath, 28.10.2009): Stimme und Instrument unterm Sternenhimmel machen das Märchen zu einem nachdenkenswerten Ereignis. Weiter...
High Society (Kaiserslautern, 27.10.2009): Das Leben der oberen Zehntausend - Luxusprobleme angesichts Boni und Bankenkrise. Weiter...
Jessonda (Kassel, 25.10.2009): Ein Plädoyer für Humanität in exotischem Szenario und für die Prinzipien der Aufklärung. Weiter...
Simon Boccanegra (Berlin, 27.10.2009): Star-Tenor Placido Domingo gibt sein mit Spannung erwartetes Debut als - Bariton! In Giuseppe Verdis Simon Boccanegra. Weiter...
Rigoletto (Münster, 24.10.2009): Die Regie liefert viele gute und überzeugende Einzelszenen, schafft aber kein klares Gesamtkonzept. Weiter...
Un Ballo in Maschera (Würzburg, 24.10.2009): Keine politische Deutung - stattdessen Konzentration auf die Geschichte elementarer Leidenschaften. Weiter...
Wallenstein (Gera, 23.10.2009): Ein Wallenstein zwischen Loyalität und Verrat, zwischen egozentrischem Machtwillen und Verantwortung. Weiter...
Wiener Blut (Braunschweig, 23.10.2009): Eine von Thomas Enzinger schön erzählte Geschichte - Ironie und Satire inklusive. Weiter...
Satyricon (Hamburg, 23.10.2009): Keine Dialoge, keine Musik - stattdessen "Nichts-Tun". Aktionsverweigerung ist der Höhepunkt dieser Oper. Weiter...
Pferd frißt Hut (Oberhausen, 21.10.2009): Ein elektrisiert aufspielendes Ensemble entwickelt das hektische Bild eines Panoptikums rasender Figuren. Weiter...
Die Frau ohne Schatten (Frankfurt, 18.10.2009): Ein geheimnisvoller Einblick in abstrakte Realität und konkrete Psyche von Wesen unter Druck. Weiter...
Carmen (Braunschweig, 18.10.2009): Ein Bizet mit forschen Tempi, ganz ohne Pathos, ohne Romantisierung und Süßlichkeit. Weiter...
Aida (Darmstadt, 17.10.2009): Die Bühne frei von Plunder - kein Verona-Kitsch stört den Blick auf das lebensnahe Drama. Weiter...
Tannhäuser (Nürnberg, 17.10.2009): Hier ist die Charakterstudie eines „verkannten Genies“ zu erleben – lebensnah, mit nachdenkenswerter Aussage! Weiter...
Die Fledermaus (17.10.2009): Börsencrash und Wirtschaftskrise spielen in Tambosis Inszenierung des Operettenklassikers keine Rolle. Weiter...
Amadis des Gaules (Mannheim, 17.10.2009): Am Ende der Parabel die Apotheose einer Urgnade, einem überdimensionalem Schmetterling gleich. Weiter...
Acis und Galatea (Fürth, 16.10.2009): Arkadien als Metapher für eine eher halbseidene "Szene" - weshalb nicht? Weiter...
Fidelio (Wuppertal, 14.10.2009): Intendant und Regisseur Johannes Weigand setzt auf das "Altvertraute". Weiter...
Falstaff (Bielefeld, 11.10.2009): Keine "belehrende" Aktualisierung, dagegen ein Blick auf die ungeheure Lebendigkeit der Musik. Weiter...
My Fair Lady (Hannover, 11.10.2009): Die Queen höchstpersönlich gibt sich die Ehre beim Diplomatenball in Ascot. Weiter...
Siegfried (Essen, 10.10.2009): Zivilisation ist nicht mehr, von Natur kaum noch eine Spur. Ist das die Zukunft? Weiter...
Das Liebesverbot (Braunschweig, 10.10.2009). Richard Wagners Frühwerk in einer konzertanten Aufführung - und als Plädoyer für eine künftige szenische Umsetzung. Weiter...
Die Dreigroschenoper (gelsenkirchen, 9.10.2009): „Theater ist Aufklärung mit den Mitteln der Unterhaltung“ - genau dies ist zu erleben. Weiter...
Al gran sole carico d'amore (Leipzig, 8.10.2009): Nonos Schlüsselwerk als Remake einer alten Inszenierung - eine vertane Chance, keine neue Auseinandersetzung. Weiter...
Autland (Bochum, 8.10.2009): Konzentriertes Sehen und Hören auf suggestive Geräusche und geheimnisvolle Gestalten - faszinierend. Weiter...
Die Frau ohne Schatten (Berlin, 8.10.2009): Kirsten Harms weiß, wie der schwer zugängliche Stoff auf die Bühne zu bringen ist. Weiter...
Salome (Saarbrücken, 7.10.2009): Hier die sublim geächtete Liebe von Mann zu Mann, dort Wegsehen und Schweigen. Weiter...
Die Zauberflöte (Heidelberg, 7.10.2009): Eine frühe Spaßgesellschaft, der heutigen ähnlich: vordergründig, nett, spielerisch orientiert, ohne Tiefgang. Weiter...
Piaf. Keine Tränen (Düsseldorf, 7.10.2009): Ein Abend über den kaputten Lebensweg eines "Mythos" mit intensiven, hoch präsenten Akteuren. Weiter...
Das Rheingold (Enschede, 6.10.2009): Zu Recht leidenschaftlich bewundernswerter Respekt für eine bemerkenswerte Performance. Weiter...
Ezio (Bonn, 4.10.2009): Kein buntes Sujet, keine barocke Bühnenpracht, stattdessen herrschen düstere und dunkle Farben vor. Weiter...
Eine florentinische Tragödie/Der Zwerg (Bremen, 4.10.2009): Ein Abend, der sehr zum Nachdenken über die Stücke anregt und Lust auf Mehr macht. Weiter...
Dido und Aeneas (Amsterdam, 4.10.2009): Ein perfekter "Theater-Coup" dank spannungsgeladenem Szenario und intensivem Handeln auf der Bühne. Weiter...
Hiob (Bochum, 4.10.2009): Leiden: Nicht fehlender Gottesglaube sondern mangelnde Liebe zu den Menschen ist der Grund. Weiter...
Dido und Aeneas (Maastricht, 3.10.2009): Ritualisierte Bewegungen und Gesten bestimmen die Szene, emotionale Spontaneität hat keinen Platz. Weiter...
Into the Woods (Hagen, 3.10.2009): Wenn große Wünsche wahr werden, könnte es sein, dass man doch lieber zurück will in den Alltag. Weiter...
Lohengrin (Dessau, 3.9.2009): Lohengrin als Polit-Thriller im Pop-Zeitalter - mit für die Massen inszenierten Höhepunkten. Weiter...
Die Meistersinger von Nürnberg (Hildesheim, 2.10.2009): Zum Geburtstag des Hauses ein großer Wagner mit einer Fülle an Einfällen und größter Spielfreude. Weiter...
Giovanna d'Arco (München, 1.10.2009): Gesang, Pantomime und Schauspiel gelangen zu einer aufregenden Symbiose. Weiter...
Crazy for you (Bielefeld, 27.9.2009): Jede Nummer entpuppt sich als köstliches Bonbon, die Choreografie ist perfekt, die Musik eine Wucht. Weiter...
Das Rheingold (Enschede, 26.9.2009): Wohin dieser Ring führt, wird sich erst noch zeigen. Vielleicht durch das 20. Jahrhundert? Weiter...
Der Freischütz (Osnabrück, 26.9.2009): Der Krieg hat Max völlig verändert. Das merkt die Dorfgemeinschaft, das merkt vor allem Agathe. Weiter...
Die Hochzeit des Figaro (Saarbrücken, 26.9.2009): Ideenreich, fantasievoll und mit einem gehörigen Schuss anarchischem Humor. Weiter...
La Traviata (Rostock, 26.9.2009): Debut als Regisseurin: Karan Armstrong widmet sich der Traviata und präsentiert eine kompetente szenische Interpretation. Weiter...
Don Giovanni (Magdeburg, 25.9.2009): Kein Frauenversteher, kein Kämpfer gegen gesellschaftliche Zwänge - eher die Geschichte vom fatalen Untergang eines Rake. Weiter...
Billie Holiday - Lady sings the blues (Kaiserslautern, 24.9.2009): Unendliche Melancholie, frivole Töne, urtümliche Fröhlichkeit, herbe Bitterkeit - jeder Song eine Botschaft! Weiter...
Lohengrin (Minden, 24.9.2009): Der Antagonismus von Hilfe suchender Liebe und mysteriöser Zerstörungskraft. Weiter...
Tamar (Duisburg, 23.09.2009): Ein ritualisierter Tanz rundum das Symbol der Natur - als Appell für deren Unzerstörbarkeit. Weiter...
Die Meistersinger von Nürnberg (Köln, 20.9.2009): Eine Zeitreise von der Spätgotik bis hinein in die Gegenwart, die erst gegen Ende wirklich interessant wird. Weiter...
Semele (Brüssel, 20.9.2009): Das Opernhaus als Ort des Austausches, der Reflexion über die Kunst, den Menschen und seine Zeit. Weiter...
Schubert-Lieder (Ahlen, 20.9.2009): Hier muntere Fröhlichkeit, dort schwermütig schwebende Klänge - Leonore von Falkenhausen singt mit authentischer Aussagekraft. Weiter...
Manon Lescaut (Kassel, 19.9.2009): Der Tod der Titelfigur - das unvermeidliche Ende einer missglückten Show. Weiter...
Salome (Duisburg, 19.9.2009): Jochanaan - der Gegenpol zu einem zementierten Zustand von Enge und Unterdrückung? Weiter...
Don Giovanni (Kaiserslautern, 19.9.2009): Wider die Einteilung in Gut und Bose, wider die simplen Identifikationen. Weiter...
Manon Lescaut (Gelsenkirchen, 18.9.2009): Der Leidensweg einer "benutzten" Frau wird ergreifend deutlich, trotz konzertanter Darbietung, doch mit ausdrucksvollen Gesten. Weiter...
Peter Grimes (Düsseldorf, 18.9.2009): Leben und leben lassen - für Peter Grimes gibt es darauf keine Chance im verlogenen "Borough". Weiter...
Teorema (Bochum, 18.9.2009): Der unvorhergesehene Einbruch des Fremden in die familiäre Geordnetheit der Gesellschaft. Weiter...
Liederabend (Essen, 15.9.2009): Auf den großen Opernbühnen der Welt zuhause - doch auch der Liedgesang liegt ihr am Herzen: Christine Schäfer in der Philharmonie. Weiter...
Halleluja! Hi, Mister Haendel (Wuppertal, 15.9.2009): Händel, der Opernstar! Eine Hommage auf den Meister präsentiert Leben und Werk mit ausgewählten Stücken aus seinem Oeuvre. Weiter...
Fidelio (3Sat TV, 14.9.2009): Oper aus dem Filmarchiv: die nächtliche Wiederentdeckung eines musikalisch sensationellen Fidelio. Weiter...
Vivo! Ein Liederabend mit Anna Netrebko (Bochum, 13.9.2009): Der Star in der Jahrhunderthalle umgarnt das Publikum mit Temperament und Ausgelassenheit. Weiter...
Götterdämmerung (Detmold, 12.9.2009): Ovationen für die Vollendung des "Rings" der schon bald auf Reisen geht. Weiter...
Svätopluk (Bratislava, 11.9.2009): Für Regisseur Juraj Jakubisko haben die nationalen Ereignisse um König Svätopluk zeitlose Präsenz. Weiter...
Le Nozze di Figaro (Hannover, 10.9.2009): Eine puristische Sicht auf ein bekanntes Stück - und Raum für eigene Vorstellungen. Weiter...
Grete Minde (Tangermünde, 8.9.2009): Eine neue Oper nach der literarischen Vorlage von Fontane widmet sich der Stadtgeschichte. Weiter...
Sing für mich, Tod (Gladbeck, 6.9.2009): Eine Begegnung mit der Musik eines an sich selbst Gescheiterten. Weiter...
Street Scene (Hagen, 5.9.2009): Eine „amerikanische Oper“ wollte Kurt Weill schreiben - ein großer Wurf ist es geworden. Weiter...
Arabella (Hamburg, 5.9.2009): Heraus aus dem Schattendasein: mit Strauss' Arabella eröffnet Hamburg die Saison. Weiter...
Lohengrin (Hamm, 5.9.200): Richard Wagner im Hammer Industriedenkmal ist inzwischen zum Ritual geworden und zeitigt diesmal ein wahres Opernwunder. Weiter...
NieuwZwart (Essen, 5.9.2009: Ein neuer Anfang der Menschwerdung nach einem apokalyptischen Geschehen? Weiter...
Für und mit Ernst (Duisburg, 4.9.2009): Jandls Wortakrobatik, Muthspiels verblüffende Klänge - 80 Minuten gebannte Aufmerksamkeit. Weiter...
Rinaldo (Münster, 30.8.2009): Viel Tempo, viel Effekt, viel Zauber: rasante Musik und eine durchwachsene Regie. Weiter...
Jerusalem. Die Stadt der zwei Frieden (Bochum, 29.8.2009): Musik dreier Kulturen bieten einen Ausblick darauf, wie es einmal sein könnte. Weiter...
Op een dag in september (Detmold, 29.8.2009): Eine zeithistorisch angelegte Geschichte vom Weg zum Frieden, erzählt von Herman van Veen. Weiter...
Sigurd, der Drachentöter (Hannover, 24.8.2009): Eine konsequente Inszenierung auf professionellem Niveau und ohne "Kindertümlichkeit"! Weiter...
Madama Butterfly (Braunschweig, 23.8.2009): Oper vor eindrucksvoller Kulisse - schon längst "Kult" für eine ganze Generation. Weiter...
Moses und Aron (Bochum, 22.8.2009): Der Versuch, den Antagonismus von Individuum und Gesellschaft zu überwinden. Weiter...
Cavalleria Rusticana/I Pagliacci (Bad Hersfeld, 15.8.2009): Die Imagination der menschlichen Stimme und der Instrumente entfaltet in der Ruine ihre Wirkung. Weiter...
L'Huomo (Gotha, 14.8.2009): Ein Spiel um die Prüfungen eines liebenden Paares im traumhaften Barocktheater und seiner authentischen Atmosphäre. Weiter...
Tristan und Isolde (Bayreuth, 13.8.2009): Marthalers Inszenierung vermittelt ein eschatologisches Weltbild, eine Atmosphäre der Ausweglosigkeit. Weiter...
Aida (Tecklenburg, 8.8.2009): Aida als Musical! In der Version von Elton John - unter freiem Himmel. Weiter...
La porta della legge (Mannheim, 23.7.2009): Die Musik Sciarrinos hat suggestive Substanz und gehört zum wertvollsten, was an Zeitgenössischem angeboten wird. Weiter...
Don Giovanni (23.7.2009): Ein regionales Sommerfest für Nachwuchstalente unter den Opernsängern - mitten im Klsterhof! Weiter...
Aleko/Jolanthe (Baden-Baden, 21.7.2009): Anna Netrebko - kein Vamp mit Diva-Allüren, sondern ein fragiler Charakter. Weiter...
Schumann - Tschaikowski - Volksmusik (Erl, 19.7.2009): Die Vielfalt des Tiroler Musilebens - exemplarisch erfahrbar an einem Tag... Weiter...
Teseo (Stuttgart, 18.7.2009): Zeitlose Kunde von rasender Eifersucht, von Treue, Läuterung und politischem Machtgefüge. Weiter...
Fidelio (Erl, 18.7.2009): Graues Geschehen auf grauer Bühne - und der Furor Beethovenscher Musik. Weiter...
Die Meistersinger von Nürnberg (17.7.2009): Menschen, wie sie nun mal sind - keine "Aktualisierung", keine Psychologie. Weiter...
La gazza ladra (Wildbad, 16.7.2009): Authentischer Gesang, rasante Musik - und eine vergebliche Regie-Bemühung. Weiter...
Il Signor Bruschino (Wildbad, 15.7.2009): Ein unterhaltsames Spiel betrogener Betrüger - und unberechenbare Gefühle. Weiter...
Lange Nacht der Stimmen (Kulturgut Holzhausen, 11.7.2009): Ein Festival im Bullenstall - mit renommierten Solisten, Klängen der Natur, unsommerlicher Kühle. Weiter...
Il Giustino (Oldenburg, 4.7.2009): So ist das Leben - und alles wird gut! Lustvolles Spiel einer dekadenten Epoche. Weiter...
Lady Macbeth von Mzensk (Oldenburg, 3.7.2009): Rasender Beifall - und ein Zeichen, wie intensiv das Verhältnis von Publikum und Akteuren geworden ist. Weiter...
L'elisir d'amore (Heidelberg, 26.6.2009): Eine schrille Party - angelegt als heitere, spritzige, fröhliche Komödie. Weiter...
Eichbaumoper (Mülheim, 24.6.2009): Eine intensive Performance - mit dem Charme experimentellen Musiktheaters in avantgardistischen Studios. Weiter...
Carmen (Amsterdam, 22.6.2009): Das plakative „Massen-Spektakel“ á la Bregenz oder Verona wird in Amsterdam zum bewegenden Kampf um menschliche Würde. Weiter...
Aquarius (Amsterdam, 21.6.20009): Halb Oratorium, halb Musiktheater - hier geht es um die Gesellschaft als solche. Weiter...
Fidelio (Hannover, 19.6.2009): Das Scheitern überforderter Menschen - keine glaubwürdige Umsetzung des Konzeptes. Weiter...
Orfeus (Amsterdam, 19.6.2009): Eine Reise im verschlossenen Bus führt in eine Amsterdamer Industriebrache. Weiter...
Agrippina (Hamburg, 18.6.2009): Händels Oper als überaus witzig gemachte Produktion der Musikhochschule. Weiter...
Der Alchymist (Braunschweig, 18.6.2009): Spohr-Inszenierung: Destruktion der Mächtigen auf ganzer Linie! Weiter...
Die Zarenbraut (Osnabrück, 17.6.2009): Osnabrück macht sich verdient um ein zu Unrecht vergessenes Werk. Weiter...
Turandot (Darmstadt, 14.6.2009): Eher konventionell wirkt John Dews Auseinandersetzung mit Puccinis letztem Meisterwerk. Weiter...
I due foscari (Dortmund, 13.6.2009): Oper konzertant - der Fokus richtet sich auf die Stimmen und ihre faszinierenden Möglichkeiten. Weiter...
Anna Bolena (Dortmund, 10.6.2009): Eine fulminante Demonstration hoch kompetenten Belcanto-Gesangs mit plakativer Wucht. Weiter...
Serse (Bad Lauchstädt, 7.6.2009): Ein Wechselspiel der Emotionen, ohne dezidierte „Botschaften“ in der von Händel unterhaltsam entwickelten Love-Story. Weiter...
Die Entführung aus dem Serail (Gelsenkirchen, 6.6.2009): Ein orientalisches Märchen in bunten Kostümen - aber ohne wirkliche Charaktere. Weiter...
Anaesthesia (Halle, 6.6.2009): Ein Feuerwerk an verfremdeter Händel-Musik, hinreißend virtuos und emotionalisierend dank lustvollem Spiel. Weiter...
Armida (Dortmund, 5.6.2009): Westeuropäische Klangkultur stößt auf osmanische Tradition - und beide gehen eine faszinierende Verbindung ein. Weiter...
Acis und Galatea (Halle, 5.6.2009): Stimmen der Liebe, der Wut, des Schmerzes und der metaphysischen Hoffnung – eingängig kommentiert vom Chor. Weiter...
Floridante (Halle, 5.6.2009): Seelische Konflikte toben zwischen den Protagonisten - doch auf der Bühne geschieht -- nichts! Weiter...
Auf den Spuren Farinellis (Dortmund, 4.6.2009): Auf den Spuren des großen Farinelli: Philippe Jaroussky zu Gast beim Festival KLANGVOKAL. Weiter...
Helges Leben (Bielefeld, 31.5.2009): Ein neues Werk mit eklektisch-lustbetonten Elementen wird mit großem Beifall gefeiert. Weiter...
I Pagliacci/Il Tabarro (Hagen, 30.5.2009): Sängerischer Glanz, ein fein gestaltendes Orchester, überzeugende Regie - und ein tolles Publikum. Weiter...
Elektra (Dessau, 29.5.2009): Intensiv und voller Expressivität ist das Spiel vor allem der Frauen in ihren Rollen - schlicht umwerfend. Weiter...
Der Barbier von Sevilla (Detmold, 28.5.2009): Eine Inszenierung mit zarten Verweisen auf lippische Identitäten - insgesamt ein turbulentes Geschehen. Weiter...
Lady Macbeth von Mzensk (Linz, 25.5.2009): Ein ungemein selbstbewusstes und leistungsfähiges Opernhaus setzt all seine latenten Kräfte frei. Weiter...
Die Walküre (Essen, 24.5.2009): Eine riesige Opernbühne, ein Riesenorchester, ein grandioser Klang - dies alles für eine Art Kammerspiel. Weiter...
Lohengrin (Wels, 24.5.2009): Traditionsverpflichtet sind und bleiben die Wagner-Inszenierungen im österreichischen Wels. Weiter...
Ezio (Schwetzingen, 23.5.2009): Ezio, die ehrliche Haut, scheitert an seiner Unfähigkeit, die Spiele der Macht zu durchschauen. Weiter...
Otello (Passau, 23.5.2009): Eine begrenzte Bühne - dennoch große Oper. Mit einem Sängerensemble, das rundum überzeugt. Weiter...
Das Käthchen von Heilbronn (Erfurt, 22.5.2009): Carl Reinthalers Kleist-Oper wird wiederentdeckt und dringt vor in ein Vakuum an Bühnenmusik seiner Zeit. Weiter...
Salome (Pilsen, 22.5.2009): Ein wandernder Mond als einprägsames Symbol unaufhaltsamer Dynamik. Weiter...
Don Giovanni (Weimar, 21.5.2009): Bei aller menschlicher Tragik bleibt Mozarts Oper ein Dramma giocosa, eine Komödie. Weiter...
Macbeth (Mannheim, 21.5.2009): Einmal mit dem Töten begonnen, ist kein Ende - Symptom für unsere Welt, die aus den Angeln der Humanität gerät. Weiter....
Dom Sébastien (Nürnberg, 21.5.2009): Ein vergessenes Opus Magnum erlebt eine bemerkenswerte Auferstehung im schönsten Belcanto-Ton. Weiter...
Don Giovanni (Nordhausen, 20.5.2009): Don Giovannis weiße Kleidung bekommt rote Flecken. Je später der Abend, desto größer werden sie. Weiter...
Der junge Lord (Dortmund, 17.5.2009): Die frappierende Erkenntnis, wer der junge Lord wirklich ist, sorgt für einige Verstörung. Weiter...
Falstaff (Eindhoven, 17.5.2009): Falstaff als aristokratisches Relikt inmitten der 50er Jahre - eine anachronistische Komödie. Weiter...
Vanessa (Gießen, 16.5.2009): Reanimation einer vergessenen Oper: ansprechend inszeniert, auf hohem Niveau musiziert. Weiter...
Der Freischütz (Dortmund, 16.5.2009): Thomas Hengelbrock und das Mahler Chamber Orchestra im Konzerthaus - ein Großereignis! Weiter...
Kròl Roger (Bonn, 16.5.2009): Szymanowskis Oper erfährt eine mehrschichtige Deutung - und bietet große Musik. Weiter...
La Serva Padrona/Kaffeekantate (Bochum, 15.5.2009): Eine schöne Tradition: die Kooperation der Bochumer Symphoniker mit dem Prinz Regent Theater. Diesmal zwei barocke „Intermezzi“. Weiter...
Dido und Aeneas/Miss Donnithorne's Maggot (Gelsenkirchen, 13.5.2009): Zwei Frauen teilen ein ähnliches Schicksal - bei Purcell wie bei Peter Maxwell Davies. Weiter...
Lucia di Lammermoor (Münster, 12.5.2009): Sparsame Mittel reichen völlig aus, das Lieben, Leiden und Schachern sinnfällig in Szene zu setzen. Weiter...
Linkerhand (Hoyerswerda, 10.5.2009): Ein Stück über die Dynamik eines sich von sich selbst entfremdenden Systems. Weiter...
La Clemenza di Tito (Bielefeld, 10.5.2009): Sechs vorzügliche Sängerdarsteller sorgen für elektrisierende Momente und zutiefst empfundene Emotionen. Weiter...
The House of the Sleeping Beauties (Brüssel, 10.5.2009): Eine Kammeroper mit enormer Sogwirkung, kongenial in Szene gesetzt. Weiter...
Samson et Dalila (Köln, 9.5.2009): Erst krachender Bombeneinschlag, dann die Ouvertüre - und am Ende große Begeisterung. Weiter...
Le Petit Faust (Döbeln, 9.5.2009): Die respektlose Verballhornung scheinbar unantastbarer Ikonen der Operngeschichte wird zum lustvollen Ereignis. Weiter...
Aus einem Totenhaus (Düsseldorf, 8.5.2009): Ein Werk, das den Betrachter nachdenklich zurücklässt und existenzielle Fragen stellt. Weiter...
Lohengrin (Frankfurt, 7.5.2009): "Mission impossible" - Elsa und Lohengrin können ihr Glück nicht erringen. Wie im Film ohne "Happy End". Weiter...
Proserpina (Schwetzingen, 4.5.2009): "Warum, warum ich?" - magische Bilder, die die Figuren einander zutreiben und fremd sein lassen. Weiter...
Ashura (Duisburg, 3.5.2009): Ein tief melancholischer Abend mit Gebeten und emotionalen Liedern aus der Türkei. Weiter...
Werther (Strasbourg, 3.5.2009): Gefühle zeigen, ohne in platte Gefühligkeit zu verfallen - dies ist die Stärke dieser Inszenierung. Weiter...
Death in Venice (Hamburg, 2.5.2009): Die Inszenierung beginnt "mittendrin", Brittens Musik dringt aus dem Graben, noch ehe man etwas davon bemerkt. Weiter...
Wie im Himmel (1.5.2009): Als Film ein großer Erfolg für Kay Pollack: das Bild eines engen Dorfmilieus. Weiter...
Don Giovanni (Bochum, 29.4.2009): Mozart in komprimierter Form, ehr als Einführung im theaterpädagogischen Bereich vorstellbar. Weiter...
Drei Wünsche (Heidelberg, 26.4.2009):
„Ach, das Leben ist so schwer, seufzt Monsieur Arthur de St. Barbe". Weiter...
Parsifal (Duisburg, 26.4.2009): Kurt Horres' Wagner-"Aktualisierung" ist auch nach fünfzehn Jahren noch gültig. Weiter...
La Porta della legge (Wuppertal, 25.4.2009): Ein archetypisches Bild heutigen Lebens: Vereinsamung, Hilflosigkeit, Lähmung. Weiter...
Cabaret (Osnabrück, 25.4.2009): Bühne, Kostüme, Regie und Tanz überzeugen in der Story aus dem Berlin der 30er Jahre. Weiter...
Bis aufs Blut (Gelsenkirchen, 19.4.2009): Liebe, Mordgelüste, Obskures - ein bizarres Tohuwabohu verworrener Beziehungen kommt auf die Bühne. Weiter...
Der Arzt wider willen (Münster, 19.4.2009): Charles Gounod vertonte Molières Komödie - sein Opus geriet indes sehr langatmig und wenig spritzig. Weiter...
Salsipuedes (Hagen, 17.4.209): Ein Inselstaat erklärt den Krieg gegen Nazi-Deutschland. Im Zentrum steht - die Liebe! Weiter...
Pettersson und Findus (Magdeburg, 13.4.2009): Ein Hahn namens Caruso, ein böser Nachbar, ein braver Bauer - eindeutige Figuren für eine Kinderoper. Weiter...
Der Freischütz (Dortmund, 12.4.2009): Eine überdimensionale Zielscheibe, ein paar kahle Bäume - eine Welt, in der sich Angst ausbreitet. Weiter...
Martha (Schwerin, 12.4.2009): Friedrich von Flotows einst vielgespielte Oper - hier verlegt in die Szenerie der soap operas. Weiter...
Nabucco (Essen, 11.4.2009): Der Kampf um Herrschaft und Liebe gerät überwiegend statisch, gesungen wird an der Rampe. Weiter...
L'Amour de loin (Rostock, 11.4.2009): Die mittelalterliche Geschichte eines Troubadours - und fast hypnotisiernde Musik. Weiter...
Armida (Berlin, 10.4.2009): Hier die psychologisierende Musik - dort ein aggressives Bühnengeschehen. Weiter...
Marie Victoire (Berlin, 9.4.2009): Zeittypischer Kitsch á la Courths-Mahler - völlig undistanziert produziert. Weiter...
Lohengrin (Berlin, 8.4.2009): Geschichte wird zum Panoptikum - im Mitelpnkt ein Lohengrin wie zu Wagners Zeiten. Weiter...
Parsifal (Meiningen, 5.5.2009): Parsifal erstmalig im Theater-Mythos Meiningen! Doch ohne spirituelle Magie. Weiter...
Das schlaue Füchslein (Münster,4.4.2009): Selbstbestimmung und Zwang, Werden und Vergehen - der ewige Kreislauf. Weiter...
Love and other Demons (Chemnitz, 4.4.2009). Ein Musiktheater-Abend in Chemnitz von nahezu epochaler Bedeutung. Weiter...
Rigoletto (Zwickau, 3.4.2009): Vielversprechende Sänger in den Hauptrollen - sensibler Orchesterklang aus dem Graben. Weiter...
Des Landes verwiesen (Bonn, 1.4.2009): Welthaltiges, engagiertes und politisches Theater zum Thema Nationalsozialismus. Weiter...
A Tribute To Quentin Tarantino (Bpchum, 30.3.2009): Zweieinhalb Stunden Popkultur live nd eine Bühnenschow vom Feinsten. Weiter...
Die Walküre (Koblenz, 29.3.2009): Die Walküre als intensives Kammerspiel mit einfühlsamer Personenführung. Weiter...
La Rondine (Leipzig, 28.3.2009): In Magdas Salon ist eigentlich nichts echt, wirklich empfunden - nur perfekt inszeniert. Weiter...
Siegfried (Detmold, 28.3.2009): Siegfried als Flower-Power-Mensch - eine interessante Deutung des Mythos'. Weiter...
Die Zauberflöte (Wuppertal, 27.3.2009): Ein bezauberndes Spiel, naiv im Sinne märchenhafter Konstellationen. Weiter...
Tristan und Isolde (Köln, 22.3.2009): Von einem Desaster ist zu berichten, das nahezu jede Komponente einer Operninszenierung betrifft. Weiter...
Samson et Dalila (Gelsenkirchen, 21.3.2009): Musik und Gesang ohne szenische Atmosphäre, ohne kommunikatives Umfeld. Weiter...
Die Fledermaus (Coesfeld, 21.3.2009): Keine Bezüge zur derzeitigen Krise - stattdessen eine vertrackte Beziehungsgeschichte. Weiter...
Moses und Aron (Düsseldorf, 20.3.2009): Eine überwältigende Inszenierung rund um das Thema archaischer Gottsuche. Weiter...
Ruslan und Ludmilla (Bielefeld, 18.3.2009): Szenen einer Volkstheatergruppe: Schauplatz von Irrungen und Wirrungen. Weiter...
Dialogues des Carmelites (Hamburg, 17.3.2009): Schlichte, schnörkellose Musik ohne grelle Effekte, eindringliche Szenen auf der Bühne. Weiter...
Aus einem Totenhaus (Hannover, 17.3.2009): Die Unmenschlichkeit wird zum Gegenstand erschütternder Beobachtung! Weiter...
My Fair Lady (Erfurt, 15.3.2009): Happy End - ja oder nein? Die Frage bleibt offen, die Inszenierung gerät schwungvoll. Weiter...
Les Contes d'Hoffmann (Erfurt, 14.3.2009): Der Dichter Hoffmann: ein unglücklich Liebender, der sich am Ende ertränkt. Weiter...
Scharlatan (Gera, 13.3.2009): Doktor Eisenbart - ein Genie, oder ein Quacksalber? In jedem Fall ein Stoff für eine quirlige Oper. Weiter...
Das Paradies und die Peri (Mannheim, 13.3.2009): Robert Schumanns Oratorium in einer szenischen Eindringlichkeit, wie man sie selten erlebt. Weiter...
Tannhäuser (Madrid, 13.3.2009): Zwei konträre Welten - konkretisiert als wogendes Agieren mit dem immer wiederkehrenden Positionieren in plakativen Ensembles. Weiter...
Don Pasquale (Madrid, 12.3.2009): Eine irritierend-zauberhafte Atmosphäre, die erotische Alterswünsche als auch jugendlichen Behauptungswillen zulässt. Weiter...
Tristan und Isolde (8.3.2009): Viel Gefühl in der Musik - wenig auf der Bühne: ein sehr statischer Tristan. Weiter...
Aida (Aachen, 8.3.2009): Wer zu spät kommt, stört - und irritiert im schlimmsten Fall jeglichen konzentrierten Augenblick. Weiter...
The Deer House (Essen, 7.3.2009): Das Wesen des Menschen - um nichts weniger geht es im finalen Teil der Trilogie. Weiter...
Het Meisje de Jongen de Rivier (Maastricht, 7.3.2009): Impressionen einer durch das Lebenselixier Wasser getragenen geheimnisvollen Liebesgeschichte. Weiter...
Oper(ette) (Osnabrück, 7.3.2009): "Die glücklichste Form von Theater" sei die Operette - meint Witold Gombrowicz. Weiter...
Ismene (Maastricht, 7.3.2009): Die Gesetze konventioneller Theatermusik werden durchbrochen, tragen aber nicht den ganzen Abend über. Weiter...
Tsaar Saltan (Maastricht, 6.3.2009): Die Gierigen scheitern, die Guten haben das symbolische Sagen, das Volk ist glücklich. Weiter...
Der Wildschütz (Köln, 1.3.2009): Lortzing als politisch Engagierter, dessen Werk durchaus (gesellschafts-)kritische Akzente setzt. Weiter...
Engel oder Teufel (Köln, 1.3.2009): Götz Alsmann vermittelt Gefühle von Liebe, Traurigkeit, Jubel - uralte Prinzipien von Musik und Musiktheater. Weiter...
La Wally (Hamburg, 28.2.2009): Billiger Groschenroman - oder ernsthaftes Drama? Das Alleetheater gibt eine klare Antowrt. Weiter...
Die Herzogin von Chicago (Gelsenkirchen, 28.2.2009): Wie steht es um die Operette? Ist sie altmodisch, verbraucht? der doch nicht? Weiter...
Die Zauberflöte (Köln, 28.2.2009): Ein existenzielles Seelendrama zwischen Traum und Tod - doch: alles wird gut! Weiter...
Ali Baba und die 40 Räuber (Köln, 28.2.2009): Das Wunder der Oper, unbefangen erlebt von Kindern, Eltern und Großeltern. Weiter...
Salome (Köln, 27.2.2009): Die waghalsige "Aktualisierung" eines Klassikers: Katharina Thalbachs Strauss-Interpretation. Weiter...
Venus in Africa (Bochum, 26.2.2009): Neoklassik, Neoromantik, Pop und Jazz - eine hochattraktive Melange, hier in konzertanter Form. Weiter...
La Cenerentola (Hagen, 25.2.2009): Der fesche Prinz kommt mit der Luxusyacht, seine Braut arbeitet in der Pommesbude. Weiter...
La Calisto (Brüssel, 22.2.2009): Ein atmosphärisches Spiel von schwereloser Leichtigkeit und Ironie. Weiter...
Bajazzo/Goyescas (Heidelberg, 21.2.2009): Liebe, Eifersucht und Tod als naturalistisches Drama - und mit nachwagnerschem Ausdruck. Weiter...
Der fliegende Holländer (Kassel, 21.2.2009): Eine spannende Geschichte in existenzialistisch-kritischem Fokus, die permanent Spannung vermittelt. Weiter...
L'Italiana in Algeri (Dortmund, 21.2.2009): Kein Kampf der Kulturen, wohl aber einer der Geschlechter, temporeich und humorvoll inszeniert. Weiter...
Faust-bal (Madrid, 15.2.2009): Männliches Streben hat zu nichts geführt außer Desastern! Weibliche Intelligenz muss her!!! Weiter...
Tolomeo, re d'Egitto (Madrid, 14.2.2009): Händels Tolomeo als spanische Erstaufführung - konzertant, aber von warmem, angenehmen Klang. Weiter...
Don Carlos (Darmstadt, 13.2.2009): Regisseur Alfonso Romero Mora legt eine große Arbeit vor und sorgt für einen nahegehenden Opernabend. Weiter...
Capriccio (Bielefeld, 8.2.2009): Vorstoß in die höchste Klasse des Musiktheaters: über Opern-Kunst und menschliche Konflikte. Weiter...
Le Nozze di Figaro (Münster, 7.2.2009): Ein locker-luftiges Rokoko-Spiel, versetzt mit "modernen" Akzenten, winzigen Gesten "frivoler" Aktualität. Weiter...
Hermannsschlacht (Detmold, 5.2.2009): Eine Revue nationaler Klischees - wenig transparent und reichlich verwirrend. Weiter...
Idomeneo (Hannover, 4.2.2009): Identifikation und Mitleiden, geschaffen durch menschliche Gesten und trennende Konstellationen. Weiter...
Die ägyptische Helena (Berlin, 3.2.2009): Eine Atmosphäre dubioser mystischer Verwicklungen. Weiter...
Kiss me, Kate (Berlin, 2.2.2009: Intelligente Theaterunterhaltung: Barrie Kosky setzt auf Ironie nd tiefere Bedeutung. Weiter...
Salome (Berlin, 1.2.2009): Theater als Aufklärung über gesellschaftliche Zustände mit den Mitteln der Bühne! Weiter...
Tosca (Dresden, 31.1.2009): Allzu beliebig, mitunter nett und gefällig - aber ohne innere Spannung, ohne Atmosphäre. Weiter...
Fürst Igor (Essen, 31.1.2009): Borodins einzige Oper erzählt eine schlichte Geschichte - in Essen schlicht und einfach inszeniert. Weiter...
Aci, Galatea e Polifemo (Hannover, 31.1.2009): Die Story aus einer Zweier-WG mit brutalem Stinkstiefel-Nachbarn. Weiter...
Siegfried (Strasbourg, 30.1.2009): Eine Art inszenatorischer Rösslsprung: einen Schritt zurück, einen seitwärts! Weiter...
Arabella (Frankfurt, 29.1.2009): Heiterer Scherz und drohende Privatinsolvenz liegen nahe beieinander. Weiter...
Nabucco (Enschede, 27.1.2009): Zwischen imperialen Machtansprüchen und spirituell sicheren Wertevorstellungen. Weiter...
Thusnelda (Detmold, 19.1.2009): Musikpädagogik, Heimatkunde, Theaterspaß - und Mitspielangebote. Weiter...
Elektra (Bonn, 25.1.2009): Einhundert Jahre nach der Uraufführung: Elektra ist und bleibt eine Oper der starken Frauen! Weiter...
Don Carlo (Halle/Saale, 24.1.2009): Eindrucksvolle, zeitlos moderne Bilder einer Schreckens- und Gewaltherrschaft. Weiter...
Peter Grimes (Gelsenkirchen, 24.1.2009): Grimes: kompatibles Opfer massenhafter Hysterie, zugleich schuldlos-schuldiger Täter. Weiter...
Kuss der Spinnenfrau (Dortmund, 24.1.2009): Wille zu revolutionärem Umbruch - Flucht in die Traumwelt des Films: knallharte Gegensätze. Weiter...
Osiris - Mit den Toten reden (Essen, 22.1.2009): Seufzende Geigen, röchelnde Flöten, dezent klingende Schellen verbreiten meditative Stimmung. Weiter...
Thusnelda (Detmold, 19.1.2009): Musikpädagogik, Heimatkunde, Theaterspaß - und Mitspielangebote. Weiter...
Das Märchen von Fanferlieschen Schönfüßchen (Wuppertal, 18.1.2009): Revolution ist Mist!? Was bleibt, ist der ewige Sieg der Bourgeoisie!? Weiter...
Idomeneo (Osnabrück, 17.1.2009): Am Ende siegt die Macht der Liebe. Bis dahin wird viel gelitten. Weiter...
Pariser Leben (Düsseldorf, 17.1.2009): Offenbach-Ekstase ohne Klamauk, schier unsterblich der Geist einer elektrisierenden Musik. Weiter...
Phaedra (Köln, 14.1.2009): Der Siegeszug der Henze-Oper geht weiter mit einer phänomenalen Aufführung am Rhein. Weiter...
Parsifal (Köln, 13.1.2009): Dekonstruktion mit Verweisen auf die lebensdeutenden Wahrheiten menschlicher Existenz. Weiter...
Salome (Pforzheim, 11.1.2009): Pralle Oper: expressive Musik, divergente Empfindungen in soghafter Intensität. Weiter...
Rigoletto (Hagen, 10.1.2009): Es geht um Macht - und da ist jedes Mittel recht, sie zu erlangen. Weiter...
Benvenuto Cellini (Nürnberg, 10.1.2009): Ein Feuerwerk aberwitziger Karikatur und bissiger Ironie! Weiter...
Nabucco (Hof, 9.1.2009): Verdi in Hof: ein Erfolg! Phänomen einer Symbiose von Publikum und Theater. Weiter...
Faust (Pilsen, 8.1.2009): Oper als emotionales Tanztheater, reduziert auf die Steigerung seelischer Qualen. Weiter...
Der Vetter aus Dingsda (Osnabrück, 4.1.2009): Eduard Künnekes Melodien in einer temporeichen, lebendigen, aufs Detail achtenden Inszenierung. Weiter...
Fidelio (Oldenburg, 3.1.2009): Subtile Mittel als Intensivierung komplexer Empfindungen ohne realistische Konkretisierungen. Weiter...
Stabat Mater/Oedipus Rex (Köln, 3.1.2009): Trotz Zeitdifferenz - beide Werke haben einen gemeinsamen Bezugspunkt: den Gestus der Klage. Weiter...
La Traviata (Oldenburg, 2.1.2009): Reduktion des Geschehens auf das innere Leiden der Protagonisten. Weiter...
Hänsel und Gretel (London, 1.1.2009): Die gebackene Hexe wird - nicht gerade nett - zerkrümelt! London zeigt das deutsche Weihnachtsmärchen. Weiter...
La Bohème (Nürnberg, 30.12.2008): Tradierte Bilder, gängige Klischees - aber hinreißender Gesang, begeistert und bewundernd aufgenommen. Weiter...
Die Entführung aus dem Serail (Nürnberg, 28.12.2008): Lebensmodelle, kulturell begründet, suchen nach neuen Formen der Selbstverwirklichung. Weiter...
Rigoletto (Nürnberg, 27.12.2008): Neue Blicke auf Individuen in totalitären gesellschaftlichen Konstellationen. Weiter...
Hercules (Kassel, 20.12.2008): Händels an Affekten orientierte Musik als Botschaft von Humanität. Weiter...
Tito Manlio (Schwetzingen, 14.12.2008): Was herauskommt, wenn Staatsraison über Menschlichkeit steht. Weiter...
Das Buch mit sieben Siegeln (Braunschweig, 14.12.2008): Gottesfurcht, Schauern vor dem Jüngsten Gericht, Hoffen auf das Ewige Leben. Weiter...
The Rake's Progress (Krefeld, 14.12.2008): Im "Theater auf Zeit" gelingt eine dichte, alle Sinne ansprechende Inszenierung. Weiter...
Der Rosenkavalier (Hannover, 14.12.2008): Ein Spiel des Umbruchs unserer Zeit - ins fin de siècle zurückversetzt. Weiter...
Rigoletto (Magdeburg, 13.12.2008): Liebe, Hass, Leidenschaft - Orchester und Gesang vermitteln archetypische Emotionen. Weiter...
Die Zauberflöte (Dortmund, 13.12.2008): Eine kahle, klinisch wirkende Bühne - ist das ein Irrenhaus? Die Frage bleibt unbeantwortet, die Inszenierung dürftig. Weiter...
Menske (Essen, 12.12.2008): Der kleine Mensch - auf sich selbst, auf das Ich in seinem Körper verwiesen. Weiter...
La Cage Aux Folles (Gelsenkirchen, 7.12.2008): Einfallsreiche Choreografien reißen mit - doch die Regie zeigt sich eher bieder. Weiter...
Rusalka (Düsseldorf, 9.12.2008): Menschen brauchen Märchen - Jiri Nekvasil liefert eines in Düsseldorfs Opernhaus. Weiter...
Jenufa (Leipzig, 29.11.2008): Unerwiderte Liebe, doppelte Schuld - Hilsdorf dringt vor zu den existenziellen Topoi. Weiter...
Salome (Aachen, 7.12.2008): Reinhild Hoffmann inszeniert ein irritierendes Spiel erotischen Begehrens. Weiter...
Ariadne auf Naxos (Essen, 6.12.2008): Der immerwährende Gegensatz künstlerischer Konstruktionen im Zusammenhang von Realität und Täuschung. Weiter...
A Tribute to Johnny Cash (Bochum, 2.12.2008): Die komprimierte Lebensgeschichte als Dokument der Gefühle einer Generation. Weiter...
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