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Stichwortsuche


Düsseldorf: Lie like a Lion

Mit großer Intensität zieht Yasmeen Godder nach 15 Jahren Bilanz ihrer Arbeit - und begeistert das Publikum. Weiter…


Rom: Aida

Ungewöhnlich prominente Besetzung auch bei den Sängerinnen und Sängern sorgt nicht zwingend für mehr Genuss. Weiter…




Duisburg:
Ronja Räubertochter

Tatjana Ivschina übertrifft mit ihrem Bühnenbild alles bisher Dagewesene in der Reihe der Familienopern. Weiter…


Würzburg: Schneewittchen -
Breaking out

Ein mitreißendes, stimmiges Crossover-Projekt zu dem bekannten Märchen in neuem Gewand. Weiter…


Linz: Tosca

Das Linzer Landestheater zeigt starke, imposante Bilder und eine mehr als solide musikalische Realisierung. Weiter…


München/London:
Der fliegende Holländer

Breitwandspektakel live aus London, modern und technisch perfekt: Das hätte dem Meister gefallen. Weiter…


München:
Gefährliche Liebschaften

Anzügliche Uraufführung einer neuen Musical-Produktion des altbekannten Romanstoffs. Weiter…


Salzburg: La Sonnambula

Sängerisch auf erstklassigem Niveau, orchestral zu beschaulich, szenisch ungemein detailliert. Weiter…


Berlin: Macbeth

Plácido Domingo gibt sein Debüt als Macbeth und findet wunderbare Unterstützung im Ensemble. Weiter…


Mannheim: Alceste

Warum wollen Frauen unbedingt aus Liebe sterben? Auch Alceste bewahrt dieses letzte Geheimnis. Weiter…


Berlin: Così fan tutte

Der Verein Zuflucht Kultur integriert syrische Flüchtlinge in ein sehr eindrucksvolles Opernprojekt. Weiter…


Karlsruhe: Teseo

Die Händel-Festspiele versprechen immer das Besondere: Zum Auftakt wird ein Fest der Stimmen angerichtet. Weiter…


München: Das Rheingold

Kirill Petrenko begeistert mit starker Besetzung zwischen Rheintiefen und Walhall in der neuen Serie des Rings. Weiter…


Essen: Le grand Macabre

Ligetis schwarze Burleske als filigranes, packendes Kammerspiel, von Mariame Clément schön inszeniert. Weiter…


Berlin: Through Roses

Die Staatsoper gedenkt des 70. Jahrestages der Befreiung von Auschwitz mit eindringlichem Musiktheater. Weiter…


Berlin: Der Barbier von Sevilla

Katharina Thalbach inszeniert ein opulentes Bühnenspektakel und farbenfrohen Spaß ohne Tiefgang. Weiter…


Stuttgart: Chicago

Eine Welt, in der es nicht um Moral, sondern um's Showbiz geht, zieht die Zuschauer gekonnt in ihren Bann. Weiter…


Heidelberg:
Abends am Fluss/Hochwasser

Koffer führen Selbstgespräche, ein Fluss schwemmt Figuren ans Ufer. Heidelberg als Welttheater. Weiter…


Düsseldorf: Manon

Sir Kenneth MacMillans Ballett-Klassiker Manon als Gastspiel des Stanislawski-Balletts Moskau. Weiter…


Linz: Die Götterdämmerung

Bejubeltes Ring-Finale in packender szenischer und musikalischer Umsetzung als Endzeit-Drama. Weiter…


Aachen: Der Freischütz

Gute Musik, aber keine Auseinandersetzung mit dem „Schmerzenskind“ der deutschen Oper. Das ist zu wenig. Weiter…


Hagen: Faust

Eine großartige Regie offenbart sich vor allem im zweiten Teil, Rolf Scheider begeistert als Méphistophélés. Weiter…


Würzburg:
The Turn of the Screw

Musikalisch wie szenisch packende Darbietung eines rätselhaften, verstörenden Geschehens. Weiter…




Berlin: Eine Frau, die weiß,
was sie will

Dagmar Manzel tritt in die Fußstapfen von Fritzi Massary und erinnert in einer Vielzahl von Rollen an Straus. Weiter…


 

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Nur für Frauen

Heidelberg - Es gibt in Deutschland einen Preis, der ausschließlich Frauen zugedacht wird. Alljährlich wird der Künstlerinnenpreis der Stadt Heidelberg verliehen. In diesem Jahr ist die Hamburger Komponistin Iris ter Shiphorst die glückliche Preisträgerin. Eckhard Britsch hat sich die Uraufführung eines Werkes der Komponistin in der Stadthalle angehört und berichtet auch in diesem Jahr wieder von der Feier. Weiter...

Wunderbare Zigeunermusik

Bonn - Wenn Medien über Roma und Sinti berichten, sieht man überwiegend verlassene Wohnkomplexe, die vollkommen verwüstet sind, oder Wagenburgen, in denen verdreckte Kinder herumtollen. Zigeuner eben. Ein ganz anderes Bild zeichnet Riccardo M Sahiti, Dirigent der Roma und Sinti Philharmoniker, der mit deren Auftritten für Normalität sorgen will und damit Erfolg hat, wie Ralf Siepmann berichtet. Weiter...

Die Herzen öffnen

Ludwigshafen - Tilman Gersch ist seit Jahresbeginn Intendant am Theater im Pfalzbau und vorerst damit beschäftigt, die Pläne seines Vorgängers Hansgünther Heyme abzuarbeiten. Trotzdem setzt er mit dem Festival Offene Welt schon jetzt eine erste Duftmarke – und holt 144 Nationen in sein Theater (5'35).

Theater des öffentlichen Raums

Bochum - Die Kunststiftung NRW hat für den Masterstudiengang Szenische Forschung an der Ruhr-Universität Bochum eine Gastprofessur eingerichtet. In diesem Jahr sind Helgard Haug und Stefan Kägi vom Rimini-Protokoll auserkoren. Sven Lindholm, der den Studiengang leitet, erläutert die Bedeutung (6'50).

Orchestermusiker der Zukunft

Köln - Ende Januar fand an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln das Symposion „Ausbildung, Auswahl und Arbeitsmarkt für Orchestermusikerinnen und Orchestermusiker” statt. Bei der ständig abnehmenden Zahl an Stellen in Orchestern ein Thema, das viele Fragen aufwirft. Horst Dichanz hat sich die Ergebnisse von Diskussionen und Vorträgeneinmal näher angeschaut. Weiter...

Musik im Grenzbereich

Frankfurt an der Oder - Die Stadt an der deutsch-polnischen Grenze ist der Sitz des Brandenburgischen Staatsorchesters. Horst Dichanz hat Peter Sauerbaum, den Intendanten des Staatsorchesters, getroffen und mit ihm über die Zusammenarbeit von polnischen und deutschen Musikern in der Grenzregion geplaudert. Eigentlich alles bestens in der Mark Brandenburg. Weiter...

Was von der Heimat bleibt

Mönchengladbach - Operette, das wissen die Kenner, ist viel mehr als platte Unterhaltung. Oder gar die kleine Schwester der Oper. Und sie hat auch wenig mit dem Musical zu tun. Mit Wär‘ nur die Sehnsucht nicht so groß inszeniert Tenor Carsten Süss eine Operetten-Revue, die es in sich hat (8'03).

Tanz in den Frühling

Mainz - Ein Tanzfestival gab es in Mainz bislang nicht. Das soll sich unter dem Intendanten des Staatstheaters, Markus Müller, ändern. Vom 3. bis zum 21. März findet tanzmainz festival #1 statt. Ein echtes Profil ist bei der Programmierung des Tanzdirektors Honne Dohrmann noch nicht erkennbar, aber Jasmina Schebesta hat sich das Programm näher angeguckt. Weiter...

Privatoper für das Land

Greifswald - Gehört die Oper der Stadt? Verdi hätte sicher den Kopf geschüttelt. Aber in Deutschland gäbe es sie auf dem Land nicht. Wenn nicht Menschen wie Henriette Sehmsdorf mit ihrer Opernale in Vorpommern dafür sorgte. Horst Dichanz ist hingefahren, hat mit der preisgekrönten Organisatorin gesprochen und Perspektiven für die Zukunft entdecken können. Weiter...

Feierlichkeiten beginnen

Mons - Die belgische Provinzhauptstadt ist Kulturhauptstadt 2015. Am 24. Januar startet ein aufwändiges Programm mit einer Eröffnungsfeier, die es in sich hat. Die Besucher erhalten silberfarbene Ponchos und werden so selbst zu einer überdimensionalen Disco-Kugel. Horst Dichanz hat einen Blick auf das übrige Programm geworfen und war von der Vielfalt überrascht. Weiter...

Die Ausnahme von der Regel

Luzern - In der Schweiz gilt sie längst als aufsteigender Stern am Opernhimmel, in Salzburg debütierte sie kurz vor dem Ende ihres Studiums: Regula Mühlemann begeistert nicht nur mit ihrem lyrischen Sopran, sondern zuallererst als Mensch, der ein wichtiges Anliegen hat (7'20).

Die Bühne muss brennen

Erfurt - 1884 fand in Brüssel die Uraufführung von Sigurd statt, einem Werk von Ernest Reyer, das die Stoffe von Nibelungenlied und Edda verhandelt und am 30. Januar Premiere in Erfurt hat. GMD Joana Mallwitz erzählt, was diese Grand Opéra auszeichnet – und was sie mit Richard Wagner zu tun hat (6'30).

Carmen und das Akkordeon

Berlin - Am 20. Januar hat eine ganz besondere Fassung der Carmen im Theaterforum Kreuzberg Premiere. Sylke Hannasky hat George Bizets Meisterwerk nicht als „herkömmliche Oper“, sondern als „modernes Singspiel“ inszeniert. Dirk Rave hat die Musik für das Akkordeon arrangiert (8'12).

Die Qual der Wahl

Bonn - Die Deutsche UNESCO-Kommission muss sich derzeit mit vielerlei Erscheinungsformen deutscher Kultur auseinandersetzen. Im Frühjahr will sie eine Liste immateriellen Kulturerbes vorstellen. Vorher sind Fragen zu klären. Was ist ein immaterielles Erbe? Gehört die Oper in Deutschland dazu? Horst Dichanz hat den Stand der Dinge erkundet. Weiter...

Zeit der Bündnisse

Düsseldorf - Mehr als 20 Institutionen aus Kultur und Sport haben sich zu einem Bündnis für Humanität, Respekt und Vielfalt zusammengeschlossen. So soll ein Zeichen gegen Intoleranz und Fremdenfeindlichkeit gesetzt werden. Auch auf der Straße gegen rechte Aufmärsche (6'34).

Die Vielseitigkeit der Zukunft

Düsseldorf - Freischwimmer heißt ein ganz besonderes Festival der „freien Theater“, das heuer zehn Jahre alt wird und vom 20. bis zum 25. Januar stattfindet. Christoph Rech vom Forum Freies Theater hat es organisiert und erzählt Jasmina Schebesta, was es damit auf sich hat (6'40).

Von der West- zur Ostseeküste

Eutin - Als Dominique Caron in San Francisco, Kalifornien, an der Westküste der Vereinigten Staaten von Amerika aufwuchs, ahnte sie noch nicht, dass ihr Lebensweg sie einst an die Ostseeküste Deutschlands führen wurde. Über das vorläufige Ende einer Wanderung (7'27).

Die Frist läuft

Bamberg - Junge Künstler aus ganz Europa, die am Beginn ihrer Karriere stehen, schätzen die Bamberger Sommeroper nicht nur als Workshop mit Meisterkurs, sondern auch als Sprungbrett. Till Fabian Weser, künstlerischer Leiter, erklärt das Besondere der Veranstaltung (7'40).

Das Bild im Tanz

Düsseldorf - Vom 8. bis 10. Januar findet im Tanzhaus NRW das Festival Temps d’Images statt. Dann sind europäische Avantgarde-Künstler zu Gast, die zeigen wollen, wie sich Tanz, moderne Medien und bildende Kunst gegenseitig beeinflussen. Festivalleiter Stefan Schwarz kennt die Einzelheiten (7'13).

 

Von Liebesgrüßen und Selfies


Dessau - Liebesgrüße an die Anhaltische Philharmonie: So lautet das Motto eines Video-Selfie-Wettbewerbs, den die Philharmonie jetzt ausgerufen hat. Modernste Medien zu beanspruchen, steht in überzeugendem Zusammenhang zu Kurt Weill. In seinem eigenen Video erklärt Generalmusikdirektor Antony Hermus auf höchst amüsante Weise die Einzelheiten des Wettbewerbs. Danach werden nicht nur die Dessauer Spaß haben, sich an dem Wettbewerb zu beteiligen. Wie es im Einzelnen funktioniert, ist sehr anschaulich auf der Website des Anhaltischen Theaters beschrieben. Einsendeschluss ist der 23. März. Als Hauptgewinn winken zwei Freikarten zum letzten Konzert von Hermus als GMD in Dessau.




Trauer um Gerhard Rohde


Wiesbaden - Er galt als einer der versiertesten Kritiker der Neuen Musik. Im Alter von 83 Jahren starb Gerhard Rohde, Mitherausgeber der Neuen Musikzeitung, nach kurzer, schwerer Krankheit in Wiesbaden. Nach Jura- und Musikstudium arbeitete Rohde als Kritiker für Theater, Musik und Film für verschiedene Regionalzeitungen, ab 1967 als Redakteur bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, ehe er sich selbstständig machte. Bis 2007 war Rohde Chefredakteur der Neuen Musikzeitung, seitdem deren Mitherausgeber. Eine Würdigung seines Lebenswerks nahm Rainer Peters bei seiner Laudatio anlässlich der Verleihung des Happy-New-Ears-Preises für Publizistik in München vor, den Rohde erst vor wenigen Tagen erhalten hatte.


Außergewöhnliche Stimme


Berlin - Bereits beim Mirjam-Helin-Gesangswettbewerb in Helsinki im vergangenen Jahr war sie wieder mal aufgefallen. Jetzt hat Hagar Sharvit den Gesangswettbewerb Das Lied - International Song Competition in Berlin gewonnen. Und ihr Pianist, Ammiel Bushakevitz, hat auch gleich noch den ersten Preis eingeheimst. Die israelische Mezzosopranistin schloss ihr Studium 2010 in Tel Aviv ab, absolvierte das Opernstudio der Deutschen Oper am Rhein und ist heute Ensemble-Mitglied am Staatstheater Oldenburg. Den zweiten Preis im Wettbewerb gewann Emma Moore, ihr folgte Angharad Lyddon.




Abschied für immer


Mailand - Der italienische Theater- und Opernregisseur Luca Ronconi ist am 21. Februar im Alter von 81 Jahren in einem Mailänder Hospital gestorben. Die Mailänder Scala würdigt ihn als „eine der führenden Figuren im europäischen Theater”. Ronconi, geboren in Tunesien, inszenierte zum ersten Mal 1969 und erlebte die größte Bekanntheit in den 1970-er und 80-er Jahren. Zu seinen Werken zählen bis zu zehnstündige Theateraufführungen, aber auch zahlreiche Opern-Regien. Als Intendant arbeitete er zuletzt am Piccolo Teatro in Mailand. Für viel Aufregung sorgte Ronconi 2002, als er Silvio Berlusconi Zensur vorwarf. Italien und die Theaterwelt hat einen streitbaren, innovativen „Macher” verloren.




Fundstück


Amusio - Unter dem Titel Brückenschlag zwischen Lyrik, Lied und Musiktheater hat Hanns-Peter Mederer die in Europa wenig bekannte Komponistin Mira Josefowitz Spektor und ihr Wirken in Amerika vorgestellt. Neben ihrem Schaffen als Opernkomponistin ist Spector vor allem als Gründerin von The Aviva Players bekannt geworden, einem Ensemble, das sich der Aufführung von weiblicher Vokal- und Kammermusik des zwölften bis einundzwanzigsten Jahrhunderts verschrieb. Weiter...