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Stichwortsuche


Düsseldorf: Alcina

Sensationelle Aufführung einer Barockoper. Die Studenten der Robert-Schumann-Hochschule zeigen, was geht. Weiter…


Wien: Der Rosenkavalier

Musikalisch mit Elīna Garanča in der höchsten Liga in der konventionellen, charmanten Uralt-Regie von Otto Schenk. Weiter…




Wien: Flórez and Friends

Publikumsliebling Juan Diego Flórez wirbt in Wien für seine sozialen Wohltätigkeitsprojekte in Peru. Weiter…


Leverkusen: Riccardo Primo

Hochmusikalisch die Lautten Compagney Berlin, ambitioniert das junge Sängerensemble. Aber wenig Barock-Flair. Weiter…


München: Roberto Devereux

Die in großen Teile ziemlich statische Inszenierung von Christof Loy glänzt durch ein überragendes Solisten-Quartett. Weiter…


Braunschweig:
Wuthering Heights

Emily Brontës Klassiker Sturmhöhe beeindruckt auch auf der Opernbühne in der Inszenierung von Kochheim. Weiter…


Wien: Anna Bolena

Anna Netrebko triumphiert und berührt in Wien als unschuldige hingerichtete Königin und Mutter. Weiter…


Triest: Il Campiello

Die Opernrarität wird sehr konventionell, immer charmant und humorvoll mit ansprechender Musik umgesetzt. Weiter…


Dortmund: African Angels

18 Sängerinnen und Sänger der Cape Town Opera präsentieren eine breite Programm-Palette. Rhythmisch. Weiter…


Bonn: Winterreise

Bestrickend anrührende Deutung von Schuberts düsterem Liederzyklus mit über 60 blutjungen Stimmen. Weiter…


München: L'Elisir d'Amore

Eine lustvolle, augenzwinkernde Inszenierung, die vom Publikum enthusiastisch honoriert wird. Weiter…


Aachen: Jenufa

Michael Helle liefert eine der härtesten Darstellungen des herben Stoffs auf exzellentem Niveau. Weiter…


Salzburg: Cavalleria
rusticana/ Pagliacci

Orchestral und sängerisch auf höchsten Niveau – szenisch wie ein Film, auf 6 Guckkastenelemente aufgesplittet. Weiter…


Weimar: Der Rosenkavalier

Ein zeitloser Rosenkavalier mit viel Klamauk und intimen Momenten bringt Weimar in Osterstimmung. Weiter…


Düsseldorf: Ad Libitum

Das Flamenco-Festival im Tanzhaus NRW zeigt sich mit dem Auftritt von Andrés Marin auf höchstem Niveau. Weiter…


Essen: La Traviata

Köpplingers Regie-Arbeit von 2012 ist auch heute umstritten. Wunderbare Sänger retten den Abend. Weiter…


Brüssel: Penthesilea

Eine spannende Penthesilea mit filmmusikalischen Qualitäten auf gewohnt hohem Brüsseler Niveau. Weiter…


Baden-Baden:
Der Rosenkavalier

Spektakulär der Aufwand, aber ohne Ziel und Linie das Konzept. Auch die Musik ist kein Traum von Oper. Weiter…


Wien: Elektra

Phänomenale Titelheldin, sängerisch und orchestral auch sonst herausragend, szenisch im Publikum stark umstritten. Weiter…


Karlsruhe: Parsifal

Am Ende keimt Hoffnung. Im Schlussbild mischen sich weibliche Wesen unter die verjüngte Gralsgesellschaft. Weiter…




Baden-Baden:
La Damnation de Faust

Generös bis luxuriös der orchestrale Aufwand, charismatisch das Dirigat und teuflisch gut das Sängerensemble. Weiter…


 

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Lieder ohne Zyklus

Mönchengladbach - Das Opernstudio Niederrhein wagt sich im Rahmen des zeitgenössischen Festivals Ensemblia an ein Projekt, das bislang nur einmal live stattfand. Es führt einen Liederabend mit der Liedersammlung Abendröte auf, in der Texte Friedrich Schlegels von Franz Schubert und Manfred Trojahn komponiert wurden (6'04).

Moderner denn je

Helsinki - Mehr als eine halbe Million Menschen verfolgten nach Angaben des Festivals Musica Nova in Helsinki. Alle zwei Jahre findet das Festival statt und versucht eine Bestandsaufnahme finnischer, aber auch internationaler zeitgenössischer Musik. Rebecca Schmid war im Februar vor Ort und hat die wichtigsten Stationen und Trends des Festivals aufgezeichnet. Weiter...

Kultur satt

Bonn - Am 13. Mai findet in Bonn zum neunten Mal die Theaternacht statt. In der Zeit von 18.30 Uhr bis Mitternacht gibt es mehr als 80 Veranstaltungen mit Wiederholungen an rund 38 Spielstätten im gesamten Stadtgebiet. Organisatorin Susanne Schenkenberger erklärt, was das Besondere der Bonner Theaternacht ist (4'12).

Politisches Theater der Ungehörigkeiten

Kommentar - Es scheint, als verlören wir in Deutschland den Überblick über das, was wirklich wichtig ist. Da passt einem Oberbürgermeister nicht, wie sich der Intendant äußert. Also entlässt er ihn. Das ist ebenso grotesk, wie die Existenzbedrohung eines Landestheaters aufgrund persönlicher Politikerbefindlichkeiten. Aber Achtung: Wenn die Kultur in der Fläche verschwindet, wird das Folgen haben. Weiter…

Der Mythos lebt

Erfurt - Benjamin Prins debütiert im Theater Erfurt mit einer Inszenierung von Faust (Margarete) von Charles Gounod. Neben Hector Berlioz der zweite Franzose, der sich im Opernfach mit Goethes Faust beschäftigt hat. Regisseur Prins will mit seiner Regie den Deutschen die französische Begeisterung an dieser Oper vermitteln (5'22).

In memoriam

Düsseldorf - In den Schlagzeilen stand so etwas wie „Opernsängerin umgekommen“, als in der vergangenen Woche ein Flugzeug in den französischen Alpen an einer Felswand zerschellte. Eine unerträgliche Meldung, weil dahinter nicht nur eine „Opernsängerin“, sondern das Leben von Maria Radner und ihrer Familie stand. Michael S. Zerban erinnert an eine Familie, die sehr glücklich war. Weiter...

In memoriam

Düsseldorf - Oleg Bryjak hatte im Ensemble der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf Duisburg so etwas wie seine zweite Heimat gefunden, während er als erfolgreicher Opernsänger in der ganzen Welt unterwegs war, bis ihn ein Flugzeugabsturz aus dem Leben riss. Bryjak hinterlässt Frau und zwei Söhne. Pedro Obiera gedenkt eines Menschen, dem er auch privat verbunden war. Weiter...

Raus aus dem Museum

Poznań - Fachleute aus aller Welt fanden Mitte März im Teatr Wielki zusammen, um sich darüber auszutauschen, wie es um die zeitgenössische Oper steht. Früher standen die Leute Schlange, um eine neue Oper zu erleben. Heute gibt man lieber Kammeropern in Auftrag, um das finanzielle Risiko in Grenzen zu halten. Antworten dazu gibt es wenige, Fragen dafür umso mehr. Karin Coper fasst zusammen. Weiter...

Deutsch-französische Freundschaft

Recklinghausen - Nach Themenjahren zu den nordischen Ländern, der amerikanischen und russischen Literatur wenden sich die Ruhrfestspiele in Recklinghausen in diesem Jahr Frankreich zu. Frank Hoffmann, Festspielleiter, spricht mit Horst Dichanz über Form und Notwendigkeit der Annäherung (7'39).

Regionale Leistungsschau

Düsseldorf - Zum fünften Mal findet vom 16. bis 28. April Tanz NRW statt. Bettina Masuch, Intendantin am Tanzhaus NRW, einem der Festival-Zentren, erzählt, was es mit dem Festival auf sich hat und warum es sich sowohl für Kulturschaffende im zeitgenössischen Tanz als auch für Einsteiger lohnt, dabei zu sein (5'50).

Ungewöhnlicher Nachwuchswettbewerb

Amsterdam - De Nederlandse Opera, De Nederlandse Reisopera und die Opera Zuid haben sich zusammengeschlossen, um einen gemeinsamen Wettbewerb ins Leben zu rufen. Junge Kostüm- und Bühnenbildner sind aufgerufen, Monique Wagemakers Inszenierung von Il matrimonio segreto, die Anfang nächsten Jahres Premiere haben wird, auszustatten. Ende der Bewerbungsfrist ist der 1. Juni. Weiter...

Lieder mit Deutsch

Bonn - Zu einem besonderen Treffen kommt es am 26. März in der Oper Bonn. Dann begegnen sich die mehrfach preisgekrönte Jung-Sopranistin Sumi Hwang und Maestro Helmut Deutsch zu einem ersten, gemeinsamen Liederabend. Opernnetz hat schon mal bei der Probe reingehört und mit den beiden gesprochen (7'58).

Religion ohne erhobenen Zeigefinger

Düsseldorf - Vom 22. Februar bis zum 22. März finden im Rheinland zum vierten Mal die Jüdischen Kulturtage statt. Bei 360 Veranstaltungen in 15 Städten gibt es in diesen Tagen kaum eine Spielstätte, die nicht ihren Beitrag dazu leistet. Die Projektleiter Regina Plaßwilm und Herbert Rubinstein ziehen Zwischenbilanz (8'38).

Bomba Mix, Schreimutter und Chalk about

Düsseldorf - Vom 27. Mai bis zum 3. Juni findet in der Landeshauptstadt von Nordrhein-Westfalen Westwind - Theatertreffen NRW für junges Publikum statt. Gleich drei Institutionen werden die Veranstaltung austragen und entwickeln dabei ein ungeheures Potenzial. Dass es bei der Fülle von Aufführungen um Kinder- und Jugendtheater geht, wird da fast vergessen - und genau das ist die Absicht. Weiter...

Eine Geschichte der Selbstfindung

Bochum - In diesem Jahr wird die Idee von Opernnetz 15 Jahre alt. Eine Dokumentation von anderthalb Jahrzehnten Operngeschichte erfindet sich permanent neu. Jasmina Schebesta hat mit den führenden Köpfen von damals und heute über die Anfänge und die Zukunft des Magazins gesprochen (8'22).

Unbedachte Mehrheiten

Berlin - In diesen Tagen findet die erste Lesung zum Tarifeinheitsgesetz im Deutschen Bundestag statt. Kritiker des geplanten Gesetzes sehen darin nicht nur einen Eingriff in die Tarifautonomie, sondern damit auch einen Verfassungsbruch. Für die Theater sieht GDBA-Präsident Jörg Löwer vor allem eins: Dunkle Wolken (4'39).

Von der Unterwelt auf die Freilichtbühne

Düsseldorf - Orpheus in der Unterwelt heißt die neueste Produktion der Neuen Operette Düsseldorf, die am 7. März Premiere feiert. Anlass genug, eine ungewöhnliche Konstellation inmitten der kulturellen Vielfalt Düsseldorfs vorzustellen. Sibylle Eichhorn und Polonca Olszak erzählen, was es mit der Operette auf sich hat (6'01).

Synergien und Innovationen

Wien - In einem mehrstufigen Auswahlverfahren konnte sich Holger Bleck gegen 63 Bewerber aus einem internationalen Umfeld durchsetzen. So wird der Kulturmanager im kommenden Jahr Intendant des Festivals Carinthischer Sommer. Bleck erzählt, wie er das Sommerfest weiter entwickeln will (5'55).

Zum Gedenken


Düsseldorf - Einen Monat nach dem Flugzeugabsturz, der 150 Menschen das Leben kostete, findet am 24. April um 19 Uhr im Opernhaus Düsseldorf eine Gedenkveranstaltung der Landeshauptstadt Düsseldorf und der Deutschen Oper am Rhein statt. Nach den obligaten Ansprachen gestalten das Ensemble und der Chor der Rheinoper die Gedenkfeier musikalisch gemeinsam mit den Düsseldorfer Symphonikern. Unter Leitung von GMD Axel Kober erklingt Ein Deutsches Requiem von Johannes Brahms. Menschen, die an der Feier teilnehmen möchten, erhalten ab dem 21. April kostenlose Eintrittskarten im Rathaus-Foyer.




Vertragsverlängerung


Gera/Altenburg - Kay Kuntze, seit 2011 Generalintendant von Theater und Philharmonie Thüringen, hat seinen Vertrag bis 2018 verlängert. Das teilt Michael Wolf, Vorsitzender des Aufsichtsrates, mit. „Ich freue mich sehr, zusammen mit meinen Mitarbeitern für die Region Ostthüringen weiterhin ein anspruchsvolles Theaterangebot zu gestalten“, sagt Kuntze und im Hinblick auf die Finanzierung verspricht er: „Der schwierigen Situation einer auskömmlichen Finanzierung unseres produzierenden Fünf-Sparten-Hauses werde ich mich mit meiner ganzen Kraft stellen.“


Schöne PR-Aktion


Düsseldorf - Auf neue Produktionen macht man in der Stadt mit Plakaten aufmerksam. Fast immer. Das Junge Schauspielhaus wählt jetzt einen anderen Weg. In der Stadt werden Briefkästen aufgehängt, in die Düsseldorfer ihre Liebesbotschaften einwerfen können. Die schönsten Nachrichten werden in die Textfassung des Stücks Herzrasen übernommen, das am 9. Mai Premiere hat. So ganz trauten die Verantwortlichen ihrem Mut dann wohl doch nicht. Man kann seine Botschaft auch als E-Mail oder auf dem regulären Postweg schicken. Eine liebevolle Idee ist es allemal.




Keine Freiheit der Kunst


Novosibirsk - Boris Mesdritsch, Intendant des Novosibirsker Theaters für Oper und Ballett, wurde gekündigt, teilte der russische Kulturminister Wladimir Medinskij mit. Zuvor waren Mesdritsch und der Regisseur Timofei Kulyabin wegen des Vorwurfs der Blasphemie anlässlich einer Tannhäuser-Inszenierung vom Gericht freigesprochen worden. „Ich freue mich, dass ich nicht nachgegeben und so die Aufführung nicht verraten habe“, sagte Mesdritsch zu seiner Entlassung. Bolschoj- und Lenkom-Theater in Moskau haben Regisseur Kulyabin angeboten, in ihren Häusern zu inszenieren, was er wolle.




Neuer Termin


Köln - Die Oper Köln verlegt den Premierentermin der Deutschen Erstaufführung Cantos de Sirena vom 16. Mai auf den 20. September. Nach Angaben der Oper sei für die anfangs disponierte Proben- und Spieldauer kein Liegeplatz im Rheinauhafen zu bekommen. Die Produktion von Fura dels Baus soll auf der Naumon, dem Schiff von Carlos Padrissa, zur Aufführung kommen, nachdem es am 10. Januar dieses Jahres im Keller des Luzerner Verkehrshauses uraufgeführt worden war. Am 7. November wird die Oper dann ihr saniertes Domizil mit Benvenuto Cellini wieder eröffnen - eine Produktion von Fura dels Baus.