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Berlin: Ariadne auf Naxos

I Confidenti präsentieren eine andere Fassung des Dramas: mit wenig Personal, aber richtig schön. Weiter…


Ljubljana: Turandot

Gastspiel der Chinesischen Nationaloper Peking: statisch, altertümlich, musikalisch ansprechend. Weiter…




Salzburg: Ernani

Verdis Frühoper in konzertanter Form mit viel dramatischem Zugriff und Feuer und tollen Sängern. Weiter…


Salzburg: Der Rosenkavalier

Auch bei der Wiederaufnahme 2015 die beste Produktion der dies- und letztjährigen Festspiele. Weiter…


Essen: Much Dance

Jan Decortes Liebeserklärung an die Liebe führt den Tanz auf hintergründig irritierende Abwege. Weiter…


München: La Finta Semplice

Die Kammeroper München vergnügt sich ausgezeichnet bei der Mozartschen Opera buffa. Weiter…


Gladbeck: "Die Franzosen"

Krzysztof Warlikowski adaptiert Marcel Proust. Trotz aller Komplexität ein Fest im Rahmen der Ruhrtriennale. Weiter…


Düsseldorf:
von uns aus: weiter

Ein großartiger Theater-Abend, der zeigt, was dem professionellen Theater schon lange fehlt. Weiter…


Dinslaken: Accattone

Pasolinis Subproletariat wird in Verbindung mit Musik von Johann S. Bach in Szene gesetzt von Johan Simons. Weiter…


Essen: Model

Die erste Ballett-Produktion der heurigen Ruhrtriennale führt die retrospektive Linie des Festivals auf hohem Niveau fort. Weiter…


Duisburg:
Hommage an Gerard Mortier

Ungewohnte Klangelemente und Ausdrucksformen vom Klangforum Wien zur Erinnerung an einen großen Theatermann. Weiter…


Berlin: Hammerfrauen

Toll treiben es die Hammerfrauen bei der Ladies Night im Baumarkt, aber so richtig überzeugt das Musical nicht. Weiter…


Salzburg: Werther

Konzertante Aufführung mit großartigen Sängern, orchestral wegen des Dirigenten nur gehobenes Mittelmaß. Weiter…


Krefeld:
The Phantom of the Opera

Der restaurierte Stummfilm von 1925 mit live gespielter Filmmusik der Niederrheinischen Sinfoniker. Toll. Weiter…


Innsbruck: Il Germanico

Wiederentdeckung des barocken Komponisten Nicola Porpora wird zu einem Triumph von de Marchi. Weiter…


Bayreuth:
Der Ring des Nibelungen

Castorfs Thespiskarren unterwegs vom amerikanischen Golden Motel bis zum schwarzen Gold im Osten. Weiter…


Innsbruck:
Gala für Maria Theresia

Leid und Klagelieder im Mittelpunkt des musikalischen Barockfestes in der Hofburg mit Valer Sabadus. Weiter…


Skäret: La traviata

Der Gastbeitrag von Göran Forsling berichtet von einer eindrucksvollen Sängerin in der schwedischen Oper. Weiter…


Salzburg: Il trovatore

Sich unsinnig, ständig bewegende Bilder im faden Stehtheater, musikalisch insgesamt ein Highlight. Weiter…


Rheinsberg: Adriana

Die erste große Oper von Marc-Aurel Floros ist schön, das Libretto von Elke Heidenreich bleibt blutleer. Weiter…


Mailand: Il barbiere di Siviglia

Zur Expo präsentiert die Scala Altbewährtes und Erfreuliches dank starker Jungsänger mit Ponnelles Klassiker. Weiter…




Salzburg: Fidelio

Musikalisch in der ersten Liga, szenisch geprägt von einer eigentümlichen, völlig undramatischen Konzeption. Weiter…


 

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Formate für die Jugend gewinnen

Backstage - Neun Jahre lang arbeitete Ilona Schmiel als Intendantin des Beethoven-Festes in Bonn. 2014 wechselte sie nach Zürich, um dort als Intendantin die Geschicke von Tonhalle und Tonhalle-Orchester weiter zu entwickeln. Ralf Siepmann sprach mit ihr über moderne Konzertprogramme, eine behutsame Weiterentwicklung und die Pflicht, junge Leute für die klassische Musik zu begeistern. Weiter...

Wie man Alte Musik inszeniert

Dormagen - Thomas Höft ist Direktor des Zentrums für Alte Musik in Köln, Chefdramaturg von Nicolas Harnoncourt in Graz und Regisseur beim Festival Alte Musik Knechtsteden, das vom 19. bis 24. September in dem Kloster stattfindet. Wenn es um Inszenierungen – an einem besonderen Ort – geht, hat er eigene Ideen (8'24).

Die Suche nach den Menschen

Düsseldorf - Im Vorfeld der Premiere von von uns aus: weiter im Forum Freies Theater machen sich die Dramaturginnen Katja Grawinkel und Gila Maria Becker sowie Regisseur Bernd Plöger Gedanken darüber, wie man Menschen für das Theater begeistern kann und warum es bislang nicht funktioniert (5'44).

Jubiläum mit ordentlich Emotion

Düsseldorf - Das Düsseldorf-Festival wird 25. Vom 9. bis zum 27. September wird deshalb in der Landeshauptstadt Kultur an möglichen und unmöglichen Orten gefeiert. Spezialität des Festivals ist die Aufhebung aller Grenzen. Christiane Oxenfort und Andreas Dahmen erzählen, was den Besucher erwartet (7'09).

Ungewisse Zukunft

Bayreuth - Fünf Jahre hat es gebraucht, um den Gebäudekomplex auf dem Grünen Hügel zu sanieren. Zwei Jahre länger als geplant, die Kosten höher als erwartet und wieder einmal will in Bayreuth keine rechte Freude aufkommen. Der Betrieb des Museums über dieses Jahr hinaus ist nicht gesichert. Pedro Obiera hat sich das Sanierungsergebnis angeschaut und nicht in den depressiven Sog hineinziehen lassen. Weiter...

Unerquicklicher Abschied

Bad Hersfeld - Künstlerischer Leiter auf Lebenszeit - und das vertraglich zugesichert? So etwas gibt es. In Bad Hersfeld hat der Kirchenmusikdirektor und Chorleiter Siegfried Heinrich einen solchen Vertrag. Sehr zum Verdruss des Magistrats und des Künstlerischen Leiters der Bad Hersfelder Festspiele, Dieter Wedel. Horst Dichanz erzählt von den unerfreulichen Ereignissen. Weiter...

Oper als Chance

Augsburg - Lauf um dein Leben – und bete darum, dass du in die richtige Richtung läufst. Kein Mensch springt freiwillig ins Meer; wenn er es tut, sieht er keinen anderen Weg mehr. Cornelia Lanz beschäftigt sich in ihrer zweiten „Flüchtlingsoper“ mit den humanitären Fragen der Flucht. Regisseurin Julia Hübner unterstützt sie (6'37).

Für den Frieden

Darmstadt - Anna Skryleva ist erschüttert über die Ereignisse in der Ukraine. Als gebürtige Russin fühlt sie sich verpflichtet, ein Zeichen gegen die kriegerischen Auseinandersetzungen in der Ukraine zu setzen. Sie gründet Classic for Peace. Und lädt junge Musiker aus Russland und der Ukraine nach Deutschland ein, um dem Frieden eine Chance zu geben. Eine Uraufführung soll helfen. Weiter...

Auf dem Sprung nach Afrika

Amsterdam - Der 34. Internationale Hans-Gabor-Belvedere-Gesangswettbewerb ist zu Ende. Gewonnen hat ihn der 24-jährige Tenor Levy Sekgapane, geboren im südafrikanischen Kroonstadt. Ein Zeichen zur rechten Zeit? Im kommenden Jahr will der Wettbewerb nach Südafrika (6'44).

Junge Kunst gewinnt

Osnabrück - Bereits zum dritten Mal findet der Young European Award statt, um Projekte der Musikvermittlung für junge Leute zu sammeln und in einem Wettbewerb zu prämieren. Horst Dichanz war bei den Feierlichkeiten zur Preisverleihung dabei und ist nicht nur von der Resonanz der Teilnehmer, sondern auch von deren Qualität begeistert. Da fordert auch der Oberbürgermeister Wiederholung. Weiter...

Wiederentdeckter Rossini

Wildbad - Rossini in Wildbad, das ist in erster Linie ein finanzielles Auf und Ab. Künstlerisch hat Intendant Jochen Schönleber ein nicht mehr wegzudenkendes Festival geschaffen, das mindestens so wichtig ist wie das Festival im italienischen Pesaro. Auch in diesem Jahr wieder dabei: Dirigent José Miguel Pérez-Sierra, der nicht nur in Pesaro Erfolge feierte, sondern sich auch in den Schwarzwald verliebt hat. Weiter...

Form geht vor Inhalt

Düsseldorf - Die Deutsche Oper am Rhein hat noch vor Spielzeitende ihren überarbeiteten Internetauftritt vorgestellt. Im Vordergrund stehen Dialogbereitschaft und die Anpassung an neue Technologien. Diese Seiten schaut man sich am liebsten auf dem Smartphone an. Trotz einiger Anfangsschwächen macht der Auftritt Spaß. Und die zu korrigieren, ist ja im Sommer ausgiebig Zeit. Weiter...

Dem Nachwuchs verpflichtet

Neumarkt - Im fünften Jahr findet die Internationale Meistersinger-Akademie statt. Sechs Wochen lang können sich rund 50 Nachwuchssängerinnen und -sänger in Meisterkursen und Aufführungen fortbilden. Edith Wiens ist die Künstlerische Leiterin und erzählt, was das Besondere an der Akademie ist (8'06).

Leidenschaft und Hierarchie

Eisenstadt - Am 12. Juni dirigiert Karsten Januschke bei der österreichischen Erstaufführung von Banewitschs Oper Die Schneekönigin im Schloss Esterhazy das Slovak Radio Symphony Orchestra. Januschke erzählt von der Vielseitigkeit seines Berufs und der Kunst, als primus inter pares ein Kollektivwerk zu schaffen (4'15).

Noch nicht aufgearbeitet

Hamburg - Christian von Götz hat in der Staatsoper das Stück Wien: Heldenplatz inszeniert. Dabei musste er sich auf ein Österreich einlassen, das seine Nazi-Vergangenheit noch längst nicht aufgearbeitet hat. Im Rückblick erzählt der Regisseur, was ihn an dem modernen Musiktheater besonders berührt hat (8'29).

Oper selbst gemacht

Berlin - Die Versuche, Kinder und Jugendliche beizeiten an die Oper heranzuführen, sind mittlerweile ungezählt. Die Interactive Media Foundation unternimmt einen weiteren Anlauf, indem sie die junge Zielgruppe da abholt, wo sie sich am liebsten aufhält: In den modernen Medien. Diana Schniedermeier erzählt (6'10).

Schluss mit CD

Brüssel - Das Ende der CD als Tonträger wird seit langem vorausgesagt. Jetzt setzt das belgische Label Fuga Libera für den Klassik-Markt ein Zeichen: Die Musik des Labels wird es zukünftig nur noch digital über das Internet geben. Am Beispiel des Albums Die Welt von gestern zeigt sich: Die Tonqualität steigt (5'34).

Die Erben von Pina Bausch

Düsseldorf/Wuppertal - Die Kunststiftung NRW und die Pina-Bausch-Stiftung schreiben Stipendien für junge Tänzer und Choreografinnen aus, um der „jungen Szene“ Erfahrungszuwachs zu ermöglichen. Hans-Joachim Wagner von der Kunststiftung erläutert die Zusammenhänge (7'54).

Eine Geschichte der Selbstfindung

Bochum - In diesem Jahr wird die Idee von Opernnetz 15 Jahre alt. Eine Dokumentation von anderthalb Jahrzehnten Operngeschichte erfindet sich permanent neu. Jasmina Schebesta hat mit den führenden Köpfen von damals und heute über die Anfänge und die Zukunft des Magazins gesprochen (8'22).



Abschied für immer


Berlin - Am 22. August verstarb Nikolaus Lehnhoff im Alter von 76 Jahren nach langer Krankheit. Der Meisterschüler von Wieland Wagner war einer der versiertesten, international erfolgreichen Opernregisseure. Er war bekannt für seine präzise Personenführung und dem künstlerischen Blick auf das Ganze. Effekthascherei war nicht seine Sache. Künstler wie Heinz Mack oder Günther Uecker entwarfen seine Bühnenbilder. Noch im Mai hatte der promovierte Theater- und Musikwissenschaftler Turandot für die Mailänder Scala inszeniert.




Bekenntnis zur guten Arbeit


Münster - Schon im Mai hat sich der Stadtrat einstimmig für eine Vetragsverlängerung ausgesprochen, nun ist es offiziell. Ulrich Peters, Generalintendant des Theaters Münster, hat seinen Vertrag bis zum Ende der Spielzeit 2021/2022 verlängert. Von Bürgermeister Markus Lewe liest man nicht nur Lob für die Arbeit des Intendanten, sondern auch ein Bekenntnis zur derzeitigen Struktur des Hauses: „Ich bin gespannt auf die neuen Inszenierungen und die kreativen Impulse des Fünf-Sparten-Hauses für unsere Stadt.“ Als Peters 2012 nach Münster kam, stand die Zukunft einiger Sparten noch auf dem Prüfstand.


Fördermittel


Düsseldorf - "Nordrhein-Westfalen ist in verstärktem Maße Aufnahmeland von Flüchtlingen geworden. Eine Willkommenskultur, deren Substanz im Wesentlichen aus bürgerschaftlichem Engagement besteht, soll die Flüchtlinge empfangen. Der Landesmusikrat NRW unterstützt Kulturprojekte des Willkommens aus Mitteln des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport und schreibt die Förderung von Projekten von Laienmusikern aus, die mit Flüchtlingen musikalisch arbeiten." Das teilt der Landesmusikrat in seiner Pressemitteilung vom 26. August mit. Die Ausschreibung beschränkt sich auf Nordrhein-Westfalen. Zu den Ausschreibungsunterlagen...




Routine-Übernahme


Bonn - Jacques Lacombe, derzeit Leiter des New Jersey Symphony Orchestra und des kanadischen Orchestre symphonique de Trois-Rivières, wird mit Beginn der Spielzeit 2016/2017 für zwei Jahre neuer Chefdirigent an der Oper Bonn. Lacombe, der von 1998 bis 2001 auch die Philharmonie de Lorraine in Metz leitete und seit einigen Jahren jeweils das Konzert des Boston Symphony Orchestra zur Eröffnung der Tanglewood Saison dirigiert, gehört seit zehn Jahren zum festen Dirigentenstab der Deutschen Oper Berlin. Dem Bonner Opernpublikum wird Lacombe sich noch in dieser Spielzeit mit der auch vom Rundfunk übertragenen Produktion von Rezniceks Holofernes am 29. Mai 2016 vorstellen.




Kein Mohr mehr an der Met


New York - Zum ersten Mal in der Geschichte der Metropolitan Opera wird in der Neuproduktion von Giuseppe Verdis Otello kein „Mohr" zu sehen sein. „Das war eine Tradition, die geändert werden musste", sagt Peter Gelb, General Manager der Oper, und freut sich sehr über diese Entscheidung, die aus afrikanischer Sicht längst überfällig war. Irritationen hatte es gegeben, weil zuvor auf der Website und in einer Broschüre für Spender ein Foto mit einem schwarz-geschminkten Aleksandrs Antonenko erschienen war. Gelb bedauert das Foto. Es sei eine Vorschau aus der Zeit, als die Entscheidung noch nicht stand.